Traum vom Finale platzt für Wierling

Es hat nicht sollen sein. Nach einem starken Auftritt im Vorlauf über 100 Meter Freistil hat Schwimmer Damian Wierling das olympische Finale verpasst. Im Halbfinale von Rio de Janeiro wurde der 20-jährige Mülheimer in 48,66 Sekunden Achter.

Platz sieben im Vorlauf hatte Hoffnungen geschürt. Schließlich erreichen die besten Acht den Endlauf. „Es war schon hart, aber es ist eine gute Zeit herausgekommen, von daher kann ich zufrieden sein“, meinte Wierling im ZDF.

Doch die Konkurrenz legte vor. Im ersten Halbfinale blieben bereits fünf Schwimmer unter Wierlings Vorlaufzeit von 48,35 Sekunden. Eine erneute persönliche Bestzeit und womöglich ein deutscher Rekord (48,24 Sekunden von Marco di Carli) wurden notwendig.

Bei der Wende nach 50 Metern lag Wierling auf dem vierten Platz. Doch auf der zweiten Streckenhälfte fehlten dem Mülheimer die letzten Körner. Er fiel auf den achten Platz zurück, konnte seine Vorlaufzeit nicht mehr verbessern. „Es war deutlich härter als heute morgen“, meinte der 20-Jährige nach seinem Rennen. Dass er als aktuell größtes deutsches Talent gelte, sei für ihn keine Belastung: „Ich weiß, wo ich hin will und da hält mich das nicht auf.“

 
 

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