Trainer Hellier freut sich über ein Geburtstagsgeschenk

Der After-Work-Renntag zog am Dienstag 3500 Besucher an. Acht Prüfungen gingen über die Bühne. Ein Mülheimer Trainer freute sich über einen Heimsieg. Bruce Hellier bejubelte wenige Tage nach seinem 75. Geburtstag den Sieg von Giolino. Der vierjährige Wallach hatte mit Patrick Gibson im Sattel die Nase in der ersten Prüfung des Tages am Raffelberg vorne.

In einem Rennen für dreijährige sieglose Stuten, dem mit 6000 Euro dotierten „Theater an der Ruhr – Preis der Weißen Nächte 2015“, schnappte der Kölner Trainer Andreas Löwe zu. Seine Stute Lutania kam beim zweiten Start zum ersten Sieg. Martin Seidl (Köln) war Jockey der Siegerin, die auch eine Nennung für das Stuten-Derby („Henkel-Preis der Diana“) am 2. August in Düsseldorf besitzt. „Sie ist noch grün hinter den Ohren“, meint Löwe. „Ich hatte gehofft, dass sie noch ein wenig deutlicher gewinnt. Wir gehen jetzt in ein höher dotiertes Rennen — voraussichtlich in Düsseldorf oder Hannover — und schauen, wie sich Lutania weiterentwickelt.“

Dabei könnte sie erneut auf Gowana (Trainer: Andreas Wöhler/Gütersloh) oder Mascarena (Markus Klug/Heumar) treffen, die sie am Raffelberg am After-Work-Renntag auf die Plätze zwei und drei verwies. Auch Gowana und Mascarena besitzen nämlich noch eine „Diana“-Nennung.

Der nächste Renntag auf der Bahn in Speldorf sollte wieder deutlich mehr Besucher anziehen. Am Samstag, 11. Juli, geht der Sparkassen-Renntag am Raffelberg über die Bühne. Voraussichtlich werden sich schon dann am Mittag zum ersten Mal die Startboxen öffnen.

Die Sparkasse und der Rennverein Raffelberg werden wieder für ein großes Rahmenprogramm sorgen. Viele Familien können dann wieder mit Kind und Kegel einen ereignisreichen Tag auf dem Rennbahngelände verbringen. Insbesondere für die kleinen Besucher sind schon viele Aktionen in Planung.

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