Styrum feiert nach echtem Kraftakt

Sie haben es geschafft: Die Handballer der DJK Styrum 06 feiern trotz einer knappen Rückspielniederlage den Aufstieg von der Landes- in die Verbandsliga.
Sie haben es geschafft: Die Handballer der DJK Styrum 06 feiern trotz einer knappen Rückspielniederlage den Aufstieg von der Landes- in die Verbandsliga.
Foto: Essen
Die DJK 06 feiert den Aufstieg in die Verbandsliga. Bei vier Toren Rückstand gerät der Traum am Ende noch einmal kurzzeitig in Gefahr, platzen tut er aber nicht mehr.

ETB SW Essen -
DJK Styrum 06 27:25 (14:13)

DJK: Schoofs, Lindmüller – Burczyk (9), Schmidt (6/1), Bremkes (3), Siemes (3), Best (1), Hidding (1), Tapp (1), Wollenberg (1), Mnich, Rippelmeier, Schüngel

In der letzten Minute begleiteten die Fans der DJK Styrum 06 ihre Handballmannschaft nicht nur mit stehenden Ovationen, sie trugen sie förmlich ins Ziel. Vier Relegationsspiele haben Kraft gekostet, doch es hat sich gelohnt! Trotz einer 25:27 (13:14)-Niederlage beim ETB Schwarz-Weiß Essen sind die Mülheimer in die Verbandsliga aufgestiegen.

„Es war eine schwere Saison mit vielen Ausfällen, jetzt sind einfach alle platt. Es war auch heute kein gutes Spiel aber wenn man am Ende aufgestiegen ist, dann hat man es auch verdient“, lachte ein erleichterter Trainer Carsten Quass. Spielmacher Alexander Schmidt meinte: „Unser Ziel war es, unter die ersten drei zu kommen. Dass das in diesem Jahr noch zu einem Aufstieg reicht, ist umso besser. Vier Spiele hintereinander tun einfach weh. Respekt an den ETB, die hatten noch zwei Tage weniger Pause, sonst wär es vielleicht noch knapper geworden.“

Das Spiel war erneut von etlichen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. In der ersten Hälfte lag erst Styrum (8:5) und dann Essen (14:11) mit drei Toren vorn, beide Male reichte der Vorsprung nur kurz. Bis zum 20:20 blieb das Spiel auf des Messers Schneide, Styrum lebte von seinem Sieben-Tore-Polster aus dem Hinspiel. Dann aber zog der ETB plötzlich auf 23:20 und sogar 26:22 davon. Als Markus Burczyk das 27:24 erzielte und auf der Gegenseite der Ball über das Styrumer Tor flog, war die Entscheidung gefallen. Im letzten Angriff schüttelten die Essener ihren Gegner bereis die Hände.

„Oldies“ als wichtige Stützen

Mit neun Treffern war Markus Burczyk am Ende der beste Schütze bei den Styrumern. „Das Potenzial für ganz oben war in der Mannschaft immer da“, meinte der Rückraumspieler.

Aufgrund einiger Verletzter im Styrumer Team waren auch die beiden „Oldies“ wieder wichtige Stützen in der Relegation. Kreisläufer Sascha Hidding hatte letztes Jahr eigentlich schon aufgehört. „Es war aber selbstverständlich, dass ich nochmal aushelfe“, meinte er. Rechtsaußen Marcus Tapp brachte es auf den Punkt: „Ich muss 38 werden, um sowas zu erleben.“

 
 

EURE FAVORITEN