Strafen bringen TSC vom rechten Weg ab

TSC Mülheim -
Freie Schwimmer DU0:3 (0:1)

Der TSC Mülheim ist mit einer 0:3 (0:1)-Niederlage gegen den Nachbarn Freie Schwimmer Duisburg in die neue Bundesliga-Saison gestartet.

Zur Halbzeit hieß es nur 0:1. Dieses Ergebnis ließ die neu zusammengestellte Mannschaft des TSC um Teamchef und Routinier Ralf Förster hoffen. War doch der FS Duisburg zwar stark, aber längst nicht mehr so übermächtig wie in den vergangenen Jahren.

Doch dann kam Halbzeit zwei. Zunächst wurde Keeper Christian Haack vom Schiedsrichtergespann aus Köln verwarnt: Verkeilen mit der Schulter im Tor ist verboten und wird mit einem Strafstoß geahndet. Kurz darauf sahen die Unparteiischen genau dieses Vergehen bei Haack erneut und entschieden konsequent auf Strafstoß.

Zunächst ging Ralf Förster für den ausgepumpten Haack aufs Tor. Auch hier sah der Schiri jedoch ein Foul (unerlaubtes Treten gegen den Kopf) und Förster musste für zwei Minuten auf die Strafbank. Den zu wiederholenden Strafwurf verwandelten die Duisburger zur 2:0-Führung. Weil der Mülheimer Thomas Pleiser sich lautstark über die Entscheidungen beschwerte, bekam er ebenfalls zwei Minuten Strafzeit und noch eine Verlängerung von zwei Minuten, weil er noch auf der Strafbank weiter meckerte.

Zwei Spieler aus dem Feld - mit vier gegen sechs hatte der TSC keine Chance und kassierte das 0:3. Zunächst mit fünf, dann wieder mit sechs Spielern konnte dieses Ergebnis bis zum Schlusspfiff gehalten werden. Dennoch ging die Mannschaft nicht ganz unzufrieden aus dem Wasser: „Wir müssen einfach disziplinierter spielen, dann haben wir gegen jede NRW-Mannschaft eine Chance“, sage Ralf Förster nach dem Spiel.

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