Sprintduelle auf der Rudermaschine

Fast 60 Teilnehmer, zum großen Teil Jungen und Mädchen der beiden Mülheimer Rudervereine und der Schüler-Ruder-Riege des Karl-Ziegler-Gymnasiums, machten mit beim Ergo-Cup 100 im Fitnessraum des Wassersportvereins (WSV) Mülheim.

Zum vierten Mal hatten die jungen Athleten die Gelegenheit, sich auf einer Sprintstrecke über die Distanz von 100 Metern miteinander zu messen. Dies entspricht in etwa der Startphase beim Rudern. Dabei kommt es vor allem auf die Schnellkraft an.

Zum direkten Vergleich in Echtzeit wird parallel zur Aktivität auf den Ergometern die zurückgelegte Strecke auf einer Leinwand angezeigt. „Die einzelnen Geräte sind digital so miteinander vernetzt, dass auch die Zuschauer mitfiebern können“, so Lennert Schmitz, Jungen- und Mädchen-Trainer des WSV und Organisator der Veranstaltung. Das war nicht immer so: „Früher wurden die Ergebnisse noch auf einen Zettel aufgeschrieben und man wusste bis zur Siegerehrung nicht, wer gewonnen hat.“

In der Vorbereitung auf die Regattasaison gehört der Ergometer zum festen Bestandteil des Rudertrainings. Der Ruderergometer, bei dessen Benutzung die korrekte Technik wichtig ist, beschränkt sich nicht nur auf Kraft- oder Ausdauertraining, sondern trainiert die sogenannte Kraftausdauer. So verbessern Rudermaschinen auch den Muskelaufbau. Dabei beansprucht dieser „Stoffwechselturbo“ bis zu 85 Prozent der Muskeln im gesamten Körper.