„Schwer, mit den Ostdeutschen mitzuhalten“

Am Samstag gingen die deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin zu Ende. Marcel Dronia sprach darüber mit Peter Schorning, dem Cheftrainer der Startgemeinschaft Mülheim.

1 Herr Schorning, wie fällt Ihr Fazit der DJM aus?

Wir müssen mit dem Erreichten zufrieden sein. In den letzten Jahren gab es immer Medaillen, jetzt ist Jana Augenstein immerhin zweimal Dritte geworden. Luke Nottelmann ist am letzten Tag ganz knapp am Treppchen vorbeigeschwommen. Da hat nur ein Handschlag gefehlt. Dass wir zwölfmal im Endlauf waren, zeigt nach wie vor unsere Breite. Aber uns fehlt eben der Spitzenschwimmer.

2 Warum ist das so?

Wir hatten zum Beispiel Tim Hanke, der es immer ins Finale geschafft hat. Aber es ist dann einfach sehr schwer mit den Ostdeutschen mitzuhalten. Dort wird eben noch nach den alten Systemen trainiert. Wir sind aber trotzdem stolz, dass wir so Viele dort hingebracht haben. Für einige war es ja das erste Mal bei so einer imposanten Veranstaltung. Da geht schon mal die Aufregung mit einem durch.

3 Die Sommerferien nahen.
Wie sieht der Zeitplan
der SG bis dahin aus?

Mein Trainerkollege Timur Tug fährt heute schon wieder mit elf Aktiven zu den Deutschen Freiwassermeisterschaften in Hamburg. Dort werden wesentlich längere Strecken geschwommen als sonst. Außerdem sind wir am Wochenende noch beim Wiesentalpokal in Bochum. Danach ist erst einmal Sommerpause.

 

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