Relegation adé – VfB Speldorf bleibt drin

Dreh- und Angelpunkt trotz Leistenverletzung: Sebastian Freyni legte zwei Tore auf und erzielte eins selbst.
Dreh- und Angelpunkt trotz Leistenverletzung: Sebastian Freyni legte zwei Tore auf und erzielte eins selbst.
Foto: Herbert Höltgen
Die Speldorfer feiern vor 350 Zuschauern einen 4:0-Heimsieg und spielen auch in der kommenden Saison in der Landesliga.

VfB Speldorf -
VfL Rhede 4:0 (1:0)

Tore: 1:0 Freyni (30.), 2:0 Zorlu (48.), 3:0 Bayraktar (58.), 4:0 Gürbüz (83.)

VfB: Pleß – Weiß, Iyilik, Bartmann, Steinmetz – Fritzsche (86. Mharchi), Zorlu – Gürbüz, Freyni (87. Velioglu), Bayraktar – Siminenko

Die Fußballer des VfB Speldorf können sich für die kommende Woche etwas anderes vornehmen. Die Relegationsspiele um den Klassenerhalt in der Landesliga finden ohne sie statt. Der VfB bleibt drin! Perfekt machten die Grün-Weißen dies durch einen verdienten 4:0 (1:0)-Heimsieg über den VfL Rhede vor 350 Zuschauern an der Saarner Straße.

„Ich bin schon erleichtert“, musste Trainer Oliver Röder gestehen. Für das Spiel gegen Rhede hatte der Coach aber nur lobende Worte übrig: „Es war von der ersten bis zur letzten Minute souverän. Das Spiel hat uns gezeigt, wo wir eigentlich hätten landen können.“

Im Duell gegen einen in der Anfangsphase durchaus aktiven Gegner übernahm der VfB nach gut 20 Minuten die Initiative. Im Zwei-Minuten-Takt erspielten sich die Hausherren immer bessere Chancen, ehe es dann folgerichtig klingelte. Sebastian Freyni leitete die Chance selbst ein, über Michael Siminenko und Ibrahim Bayraktar kam der Ball schließlich wieder zu Freyni, der ihn nur noch ins lange Eck schieben musste (30.).

Zorlu löst großen Jubel aus

Den Start in den zweiten Durchgang hätte sich der VfB wohl nicht besser ausmalen können. Sebastian Freyni rutschte der Ball zunächst über den berühmten Schlappen, doch Michael Siminenko brachte das Leder zurück ins Zentrum, von wo aus Semih Zorlu es mit dem Vollspann ins linke untere Eck drosch. Das 2:0 löste bei der Speldorfer Mannschaft beinahe ekstatischen Jubel aus. Der Bann schien gebrochen, der Klassenerhalt zum Greifen nah.

Speldorf und klare Führungen? Da war doch was. Doch an diesem Sonntag ließen die Mülheimer keinen Zweifel mehr aufkommen und schraubten das Ergebnis durch den besten Spielzug des Tages sogar noch weiter hoch. Mit der Hacke spielte Sebastian Freyni den Ball genau in den Lauf von Michael Siminenko, der mit einem Querpass Vollstrecker Ibrahim Bayraktar bediente – 3:0. Damit war die Entscheidung gefallen. In der 83. Minute setzte Metehan Gürbüz den Schlusspunkt mit seinem Treffer zum 4:0, wiederum vorbereitet von Sebastian Freyni.

„Wir waren auf alles vorbereitet und haben uns auch schon mit möglichen Gegnern beschäftigt. Doch heute hat die Mannschaft Charakter gezeigt und die taktischen Vorgaben allesamt gut umgesetzt“, war Oliver Röder voll des Lobes. Auch der Coach kann sich am Mittwochabend nun etwas anderes vornehmen.

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