Mintard peilt die Tabellenspitze an

Marcel Dronia
Pascal Eichholz und die Fußballer von Blau-Weiß Mintard haben die Tabellenspitze der Bezirksliga im Visier.
Pascal Eichholz und die Fußballer von Blau-Weiß Mintard haben die Tabellenspitze der Bezirksliga im Visier.
Foto: Michael Dahlke
Croatia hofft auf Sieg gegen Schlusslicht. MSV trifft auf Seriensieger Rheinland Hamborn.

Nur noch ein Tor trennt die Bezirksliga-Fußballer von Blau-Weiß Mintard von der Tabellenspitze. Zurzeit sind die Mülheimer mit dem ASV Mettmann punkt- und torgleich, allerdings hat der ASV ein Tor mehr erzielt. Am Sonntag peilen die Blau-Weißen mit einem Sieg über die TuRU Düsseldorf II einen Führungswechsel an. Anstoß auf dem heimischen Platz „Durch die Aue“ ist um 15 Uhr.

Kontrahent Mettmann spielt gegen den FC Kray. Hier ist zumindest kein Mettmanner Kantersieg zu erwarten. Daher ist den Mintardern der Sprung auf Platz eins zuzutrauen. „Natürlich wollen wir gerne ganz oben stehen, das gibt uns auch einen Motivationsschub“, sagt Trainer Marco Guglielmi. Auch die Tatsache, dass die Düsseldorfer Oberligamannschaft spielfrei hat und daher einige Akteure in die Bezirksliga schicken könnte, bereitet dem Coach kein Kopfzerbrechen. „Zu Hause waren wir immer eine Macht.“ Sebastian Murasch kommt erst am Mittag aus dem Urlaub zurück, Marvin robert und Lukas Grötecke fallen weiterhin aus.

Der SC Croatia möchte mit einem Heimsieg über den Tabellenletzten SuS Haarzopf (15.15 Uhr, Moritzstraßae) ein Polster zwischen sich und die Abstiegszone spielen. Trainer Izzet Akdogan, der wegen seines Urlaubs von Ivan Vojkovic vertreten wird, muss aber in der Innenverteidigung improvisieren, da Jozo Duvnjak aufgrund von Oberschenkelproblemen ausfällt und Andrej Kegelj gesperrt ist. Auch Sanid Fazlic, Onur Gülbeyaz und Maximilian Jabs fallen aus.

Eine schwere Aufgabe hat der Mülheimer SV 07 am Sonntag vor sich. Um 15 Uhr gastieren die „07er“ bei Rheinland Hamborn. Die Duisburgher holten in den ersten fünf Spielen keinen Punkt, um nun die letzten vier Spiele allesamt zu gewinnen. „Da muss etwas passiert sein“, meint MSV-Trainer Jörg Ostwald. Bei seiner Elf hofft er auf eine bessere Chancenauswertung als im letzten Spiel gegen Katernberg. Benjamin Käsch ist der einzige Ausfall.