Mastersschwimmer überzeugen im olympischen Becken

Die Schwimmer aus Mülheim posieren im Aquatic Center von London. Im olympischen Becken zeigten sie gute Leistungen.
Die Schwimmer aus Mülheim posieren im Aquatic Center von London. Im olympischen Becken zeigten sie gute Leistungen.
Foto: PR
Masterschwimmer Ragnar Stermann schwimmt zur Bronzemedaille und stellt einen neuen deutschen Rekord auf. Außerdem zahlreiche Top-Ten-Platzierungen für die Mülheimer.

Über 10 000 Schwimmerinnen und Schwimmer gingen bei den fünf Tage andauernden „Europameisterschaften der Masters“ im Olympic Aquatic Center in London an den Start. Einmal mehr konnten die Mülheimer Athleten eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass sie zu Recht zur deutschen Spitze im Mastersschwimmsport gehören.

Um dem großen Ansturm Herr zu werden, hatten die Veranstalter das Einschwimmen bereits für 6:20 Uhr angesetzt, die Wettkämpfe begannen um 7:30 Uhr. Dennoch dauerten die letzten Staffelwettkämpfe bis in den späten Abend, um allen gemeldeten teilnehmenden Mannschaften gerecht zu werden.

Überragend aus Mülheimer-Sicht war die Bronzemedaille von Ragnar Stermann über 100 m Schmetterling in der Altersklasse 50 (AK50). In 1:04,18 Minuten musste er sich nur knapp der internationalen Konkurrenz aus Italien geschlagen geben. Über die doppelte Distanz reichte es für den Mülheimer zwar zu keiner Medaille, aber in 2:27,09 min stellte Stermann einen neuen deutschen Altersklassenrekord auf und sicherte sich Rang vier. Ähnliches gelang ihm über 200 m Rücken. In 2:28,33 min schwamm er auch hier neuen deutschen Altersklassenrekord und kam auf den fünften Platz.

Platzierungen im vorderen Drittel

Doch nicht nur Stermann konnte überzeugen. Auch Tomas Prescher (AK 50) und Andree Haack (AK 40) landeten auf den vorderen Plätzen. Prescher schwamm über 200 m Freistil in 2:10,88 min ebenso auf Rang sechs wie Andree Haack über 800 m Freistil in 9:31,21 min. Weitere Top-Ten Platzierungen erreichten Prescher (4:44,06/Platz acht) und Haack über 400 m Freistil (4:36,90/Platz neun) sowie Lutz Kremer(AK 40) über 200 m Freistil (2:10,10/Platz zehn).

Die übrigen Mülheimer Schwimmer konnten sich ebenfalls im vorderen Drittel der internationalen Konkurrenz etablieren. Besonders zu erwähnen ist die Leistung von Thomas Janßen (AK45), der die 50 m Brust in 32,93 sec (Platz zwölf) und die 100 m Brust in 1:15,26 min (Platz 15) absolvierte. Abgerundet wurde das gute Mülheimer Abschneiden durch Lutz Kremer (AK 40), der 400m Freistil in 4:38,52 min (Platz elf) schwamm sowie Lars Friedemann (AK 45), der 50m Brust in 35,09 sec (Platz 40) und 100 m Brust in 1:17,57 min(Platz 28) absolvierte.

 
 

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