Im halben Dutzend in Richtung Aufstieg

Die Hockey-Damen des Zweitbundesligisten HTC Uhlenhorst nähern sich in der torreichen Ausrichtung dem großen und erhabenen Ziel Erstliga-Aufstieg. Mit einem guten Mix aus Anspannung und Lockerheit nahmen die Mülheimerin am Samstag in Bonn die vorletzte Auswärtshürde.

Bonner THV -
HTC Uhlenhorst 0:6 (0:3)

Tore: 0:1 (17.) Apeltrath, 0:2 (23.) Wahl, 0:3 (27.) Wahl, 0:4 (36.) Wahl, 0:5 (48., KE) K. Windfeder, 0:6 (50.) Birkner
HTCU: Gudermann - K. Windfeder, Schaunig, D. Terber, Matthes, Martin Pelegrina, Birkner, Kiefer, Valentin, Wahl, M. Terber, Apeltrath, Hoffmann, Zengerle, Grote, Boermans Ecken: 2 (0 Tore)/3 (1 Tor)
Zuschauer: 60
Schiedsrichter: J. Boelke|S. Ehrenberg

Die Hockey-Damen des Zweitbundesligisten HTC Uhlenhorst nähern sich in der torreichen Ausrichtung dem großen und erhabenen Ziel Erstliga-Aufstieg. Mit einem guten Mix aus Anspannung und Lockerheit nahmen die Mülheimerin am Samstag in Bonn die vorletzte Auswärtshürde. „Das war Pflichterfüllung mit viel Spaß“, lobte Trainer Hanns-Peter Windfeder seine junge Auswahl, die weiterhin mit einem Vorsprung vor dem Klipper THC Hamburg die Tabelle anführt.

Der gastgebende Bonner THV, der sich in der Tabellen jenseits von Gut und Böse bewegt, hatte sich spätestens nach dem 0:2-Rückstand damit abgefunden, dass gegen die Gäste (für die wie schon in der Vorwoche beim 6:0 gegen Blau-Weiß gegen Köln Laura Apeltrath den Führungstreffer erzielte) von der Ruhr nichts auszurichten ist. Spielführerin Katharina Windfeder und Co. hatten fortan leichtes Spiel. Und wie U21-Nationalspielerin Teresa Martin Pelegina ziemlich viel Platz. Mit einem Solo über das gesamte Spielfeld bereitetet sie Alica Wahls zweiten Treffer in der ehemaligen Bundeshauptstadt mustergültig vor. „Die Mannschaft hat das heute souverän runtergespielt. In der Rückrunde haben noch keinen Gegentreffer bekommen, und die Mädchen wollen, dass das so bleibt.“

BTHV-Trainer Jan Henseler hat genau hingeschaut: „Wir haben individuell schlecht verteidigt. Auch deshalb haben wir völlig verdient so hoch verloren“, meinte er, der den nahenden Aufstieg von Uhlenhorst als hoch verdient ansähe: „Mülheim ist von allen anderen sieben Teams der Nord-Gruppe ganz weit weg.“

Auch das Restprogramm spricht für ein Team, das in Sachen Bundesliga einfach dran ist. Am kommenden Samstag, 16 Uhr, kommt der Tabellensechste Hannover 78 in den Uhlenhorst. Am Sonntag, 12. Juni, geht es zum Vorletzten TG Heimfeld. Verfolger Klipper muss zum Club Raffelberg und zu Blau-Weiß Köln.

 
 

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