Im Freiwasser geht es turbulent zu

Die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer aus Mülheim sammeln bei den internationalen deutschen Meisterschaften in Hamburg in ungewohnter Umgebung neue Erfahrungen.

Ereignisreiche Tage verbrachten Mülheimers junge FreiwasserSchwimmer in Hamburg bei den internationalen deutschen Freiwassermeisterschaften. Mittwochs angereist, begleitet von ihrem Trainer Timur Tug und zahlreichen Eltern, musste das Team feststellen, dass alles noch nicht so rund lief beim Ausrichter. Stundenlanges Warten auf die Startunterlagen, begrenztes Feld zum Einschwimmen und eine falsch abgestecktes Rennstrecke, der glatt 250 Meter pro Runde fehlte. Das betraf am Donnerstag zwar die Mülheimer nicht, hatte aber zu Unruhe bei allen Aktiven gesorgt.

Die sechs Mülheimer Mädels, Lea Heiermann (Jahrgang 2001), Sophie Leichtweiß (2002), Viviane Stadtmüller (2002), Laura Süßmilch (2003), Mara Hower (2003) und Anna-Chiara Schumann (2003) starteten zum größten Teil erstmalig im Freiwasser über die 2,5 Kilometer lange Strecke bei angenehmen Wassertemperaturen von über 21 Grad. Dass Freiwasser-Schwimmen kein Zuckerschlecken ist, stellten sie schnell fest. Fairness wird oft kleingeschrieben und es herrscht die Macht des Stärkeren. Die ungewohnte Rauheit brachte sie zwar etwas aus dem Konzept, ließ sie trotzdem nicht davon abhalten, Bestzeiten zu schwimmen und Platzierungen im Mittelfeld zu erreichen. Erfahrungen wurden abends am Grill ausgetauscht.

Tags darauf waren die vier Mülheimer Jungs an der Reihe. Simon Meier (2002), Christopher Lucibello (2002), Christian Wex (2002) und Meik Hildebrandt (2000) waren vorgewarnt, als sie ebenfalls über die 2,5 Kilometer starteten. Sie schlugen sich im wahrsten Sinn des Wortes tapfer und schwammen alle Bestzeiten. Simon Meier freute sich über seinen achten Platz und konnte dabei auch über sein blaues Auge und zahlreiche Kratzer lachen. Auch die Kollegen holten respektable Plätze unter den ersten 18 und hatten sichtbare „Kampfspuren“.

Nachmittags standen für die Mülheimer die Staffeln an. Drei gemischte Staffeln hatte der Coach gemeldet, die jeweils über die dreimal 1,25 Kilometer lange Strecke starteten. Viel erwartete Coach Tug nicht, da er nur junge Schwimmer ins Wasser schickte. Um so erfreulicher das Ergebnis: Platz neun für die Staffel, bestehend aus Simon Meier, Viviane Stadtmüller und Meik Hildebrandt. Platz 21 und 22 waren für die anderen Staffeln ebenfalls ein gutes Resultat.

Gewitter bremst die junge Lea

Am Samstag wagte sich Lea Heiermann an die fünf Kilometer. Nach der Hälfte der Distanz lag die junge Mülheimerin im Vorlauf auf Platz drei und man hatte Hoffnung, dass eine Platzierung unter den ersten Acht möglich ist. Doch plötzlich schlug das Wetter um. Gewitter zwangen den Veranstalter, das Rennen schnell abzubrechen. Da das Rennen erst am nächsten Tag wiederholt werden sollte und das Hotel bereits verlassen war, entschied sich Lea schweren Herzens, den Wettkampf abzubrechen.

 
 

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