Die Top vier fest im Visier

Voller Optimismus nach dem guten Auftakt in Frankfurt: Der Achter der Rennrudergemeinschaft.
Voller Optimismus nach dem guten Auftakt in Frankfurt: Der Achter der Rennrudergemeinschaft.
Foto: WAZ
Nach dem fünften Rang beim Bundesliga-Auftakt geht das Sprintteam Mülheim mit großem Optimismus in die zweite Runde auf dem Maschsee

Der Auftakt in die Bundesligasaison verlief verheißungsvoll. Das Sprintteam Mülheim, der Achter der Rennrudergemeinschaft, landete in Frankfurt bei schwierigen Bedingungen auf dem fünften Platz. Nun steht die zweite Etappe auf dem Maschsee in Hannover auf dem Programm. Mülheims Elite-Ruderer fahren nicht nur voller Vorfreude zum Bundesliga-Meeting, sondern rechnen sich auch einen Platz unter den besten vier Teams aus. Die gute Platzierung in der hessischen Bankenmetropole hat die Mitglieder des RRGM-Flaggschiffes zusätzlich angespornt, sich im Training mit voller Konzentration und mit Power in die Riemen zu legen.

Nach nur einem freien Tag im Anschluss an den Bundesliga-Auftakt hatten die Mülheimer bereits wieder das Training auf der heimischen Ruhr aufgenommen. „Wir haben in den vergangenen Einheiten riesige Schritte gemacht. Es läuft jetzt viel besser, wir rudern besser zusammen“, sagt RRGM-Athlet Henrik Stoepel. Das Techniktraining soll sich möglichst bereits auf dem Maschsee auszahlen.

Auch die Steuerfrau ist mit der Leistungsentwicklung der Mannschaftsmitglieder sehr zufrieden. „Die Jungs haben insbesondere an der Gemeinsamkeit gearbeitet und das zeigt Wirkung. Die letzten Strecken liefen ausgezeichnet“, sagt Mara Raasch.

Nach einigen guten Auftritten in Frankfurt und den positiven Trainingsergebnissen hofft die Crew um Schlagmann Martin Tschäge nun auf ein erfolgreiches Abschneiden in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Auf dem Maschsee treffen die Mülheimer am Samstagmorgen im Zeitfahren auf das starke Boot aus Münster. Die Westfalen liegen in der Bundesligatabelle auf Rang sieben. In Hannover geht es dann über die mit jeweils vier Achtern besetzten Achtel- und Viertelfinals in die Halbfinal- und Finalrennen. Dort wird dann „Boot gegen Boot“ gerudert.

„Wir sind alle sehr gespannt auf den zweiten Renntag“, so Kapitän Martin Tschäge. „Es werden sicher wieder enge Entscheidungen, denn die Liga ist zwischen den Plätzen drei bis zehn ziemlich ausgeglichen. Nur Krefeld und Frankfurt sind eine Klasse für sich. Wir sind mit unserem bisherigen fünften Rang zufrieden und zugleich so optimistisch, dass wir nach oben blicken wollen. Unser Ziel ist es, in Hannover unter die Top vier zu fahren. Vielleicht gelingt es uns dann sogar, eine Medaille in der Tageswertung zu ergattern.“

Jakob Schleu neu in der Crew

Beinahe unverändert gehen die Mülheimer den zweiten Bundesliga-Regattatag an. Lediglich Jakob Schleu stößt zum Aufgebot hinzu. Tschäge: „Mit ihm können wir das Mittelschiff entlasten.“ Zur Crew in Hannover zählen neben Steuerfrau Mara Raasch und Jakob Schleu Schlagmann Martin Tschäge sowie Jan Nikolai Trzeszkowski, Peter Kiefer, Christian Reckzügel, Sven Schnabel, Martin Kiefer, Marcel Bouchard, Andreas Baloghy und Henrik Stoepel.

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