DHB-Team ist reif für die Insel

Die deutschen Hockey-Herren treten in der Vorbereitung auf die Olympia-Qualifikation (im Rahmen des World-League-Halbfinalturniers vom 3. bis 14. Juni in Buenos Aires) in der kommenden Woche in London gegen Großbritannien an.

Am Schauplatz der späteren Europameisterschaft (21. bis 29. August) treffen die Schützlinge von Bundestrainer Markus Weise am Dienstag, 14. April, um 19 Uhr Ortszeit im Queen Elisabeth Park auf die Briten und am darauffolgenden Mittwochmorgen um 11 Uhr noch einmal zu einem Trainingsspiel.

Weise hat 20 Akteure für die beiden Spiele und das Stützpunkttraining in London nominiert. Zum Ausgebot zählen Benedikt Fürk und Lukas Windfeder vom HTC Uhlenhorst sowie die ehemaligen Mülheimer Jan Philipp Rabente (UHC Hamburg), Timur Oruz (Crefelder HTC) und Christopher Rühr (Club an der Alster Hamburg). „Man kann daraus vielleicht schon eine leichte Tendenz für den Nominierungsprozess Richtung World League ablesen“, verrät der Bundestrainer. „Aber danach kommen noch drei weitere Stützpunkt-Lehrgänge, die wir in unterschiedlichen Besetzungen bestreiten werden, und die Bundesliga, wo viel passieren kann. Es ist noch viel zu früh, um Nägel mit Köpfen zu machen!“

Die Matches in London haben in erster Linie den Fokus auf der eigenen Spielentwicklung. Großbritannien ist nämlich nicht Gegner der Deutschen in Buenos Aires. Die Briten nehmen – wie auch Weltmeister Australien – am anderen World-League-Halbfinalturnier in Antwerpen teil. „Es ist einfach ein starker Gegner, der für uns genau zur richtigen Zeit kommt“, so Weise.

Das gilt auch für Argentinien, gegen das die DHB-Herren am 5./6. Mai zwei Mal in Hamburg testen. Eine Woche später ist Irland zwei Mal Gegner in Krefeld (11./12. Mai). Erst danach will der Bundestrainer seinen 18-köpfigen Kader für die Olympia-Qualifikation nominieren und mit der Mannschaft dann den letzten Vorbereitungslehrgang vom 18. bis 21. Mai im spanischen Alicante bestreiten.

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