Debakel statt Feiertag für die Kicker

PCF Mülheim -
Futsalicious Essen 24:7

Es sollte ein Feiertag für den Mülheimer Futsal werden, es wurde ein Debakel. Mit 4:7 verlor der PCF gegen Futsalicious Essen 2.

Einstellung, Kampfgeist und spielerische Finesse - eine kleine Aufzählung der Tugenden, die den Hallenkickern diesmal fehlten. Nach der 3:1-Führung des PCF (Tobias Mevissen, Marcel Schulz und Lucas Traeger hatten getroffen, später traf noch Hara Simeonidis) riss der Faden total. Sechs Gegentore innerhalb von zehn Minuten waren die Folge. Ein unschöner Rückfall in alte Zeiten. PCF-Coach Alexander Prim: „Wir sind alle bedient. Ich habe der Mannschaft nach dem 3:1 vertraut, dass wir das Spiel gewinnen. Was dann passiert ist, enttäuscht mich sehr. Diese Niederlage war völlig unnötig. Das haben wir uns selbst zuzuschreiben.“

Die direkte Konkurrenz des PCF war vor Ort, als die Mülheimer ein Gegentor nach dem nächsten kassierten. „Besonders bitter ist dieses Spiel, weil endlich mal einige Zuschauer uns sehen wollten und unsere direkten Tabellennachbarn mit in der Halle waren“, erläutert Prim. „Die Konkurrenz lacht nun über uns und die Fans haben den Futsal sicherlich nicht lieben gelernt.“

Im zweiten Spiel des Tages siegte Spitzenreiter Selecao Wuppertal gegen Futsalicous Essen 1 mit 4:2. Die Wuppertaler stehen nun sechs Punkte vor den dem Zweitplatzierten PCF Mülheim.

 
 

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