Damian Wierling präsentiert sich in Top-Form

Einen guten Eindruck hinterließ Damian Wierling beim Golden-Tour-Wettkampf in Marseille.
Einen guten Eindruck hinterließ Damian Wierling beim Golden-Tour-Wettkampf in Marseille.
Foto: Carmen Wierling
Bei der Golden Tour in Marseille wird der Mülheimer zweimal Vierter und setzt sich an die Spitze der deutschen Rangliste über 50 Meter Freistil.

Beim Golden-Tour-Meeting in Marseille präsentierte sich Mülheims bester Schwimmer Damian Wierling in Guter Form. Wenngleich es nicht zu einem Podestplatz reichte, war der 20-Jährige insbesondere über 50 Meter Freistil bereits in Olympiaform.

Cheftrainer Henning Lambert lud zur ersten Standortbestimmung im neuen Jahr verpflichtend den gesamten DSV-Kader und dazu das Perspektivteam in die französische Hafenstadt ein. Mit Paul Biedermann, Marco Koch, Steffen Deibler oder Franziska Hentke ging also nicht nur das who-is-who des deutschen Schwimmsports an den Start sondern auch junge Athleten wie dem für die SG Essen startenden Mülheimer Wierling, dem drei Starts bevorstanden.

Nach dreitägiger Vorbereitung in Hamburg flog der DSV-Tross über München nach Marseille. Wierling begann den Wettkampf mit den 50 Metern Schmetterling. Seine Meldezeit hatte ihm einen Platz in den schnelleren Vorläufen gebracht. Der 20-Jährige absolvierte die erste Runde in neuer persönlicher Bestzeit von 24,49 Sekunden und sicherte sich dadurch etwas überraschend einen Platz im A-Finale. In diesem konnte sich der Mülheimer sogar noch einmal steigern und erneut eine Bestzeit von 24,27 Sekunden erzielen. Dennoch reichte es nur zum vierten Platz.

Im Wettbewerb über 50 Meter Freistil war Damian Wierling nicht mit seiner Bestzeit gemeldet worden und war deswegen in den langsameren Vorläufen unterwegs. Diese Vormittags-Vorläufe schloss er in 22,80 Sekunden als Schnellster ab. Ab Nachmittag musste er den zweiten Vorlauf-Block abwarten. Zu seiner großen Freude zog er als Sechster ins A-Finale ein – und das als einziger Deutscher.

Wiederum konnte sich der Mülheimer steigern und nach nur 22,49 Sekunden anschlagen. Doch erneut reichte es nur zum vierten Platz. Neun Hundertstelsekunden fehlten ihm auf den drittplatzierten Italiener Marco Orsi. Gewonnen wurde der Wettbewerb vom Franzosen Florent Manaudou, dem aktuell schnellsten Schwimmer auf dieser Strecke.

Mit seiner Zeit kletterte Wierling auf Platz eins der deutschen Bestenliste und unterbot sogar die Olympia-Vorlaufnorm. Allerdings muss diese erst bei den Deutschen Meisterschaft im Mai geschwommen werden.

Und was hatte der Mülheimer auf seiner Paradestrecke drauf? Als Schnellster in seinem Vorlauf (50,06 Sekunden) rutschte er als Achter hinter Steffen Deibler ins A-Finale über 100 Meter Freistil. Neben der Besprechung mit Cheftrainer Lambert zog Wierling auch noch die Meinung seiner Heimtrainerin Nicole Endruschat telefonisch zurate. Der Auftrag: Die ersten 50 Meter schnell angehen und dann schauen, was noch geht ...

Kräfte fehlen auf der zweiten Hälfte

Wie gewünscht konnte er auf den ersten 50 Metern mächtig Gas geben, doch auf der zweiten Hälfte verlor er die Zeit wieder. Die Ausdauer lässt beim erst seit September wieder trainierenden Athleten noch zu Wünschen übrig. In 50,01 Sekunden blieb er auf dem achten Platz hinter Deibler. Manaudou gewann erneut.

„Das lief gut, fast zu gut“, resümierte Damian Wierling. „Jetzt heißt es weiter hart zu trainieren und vor allem gesund zu bleiben.“

 
 

EURE FAVORITEN

So schützt du deinen Hund vor der Sommerhitze

Heiße Sommer-Temperaturen sind für deinen Hund gefährlich. Deshalb solltest du diese Regeln beachten.
Di, 03.07.2018, 18.50 Uhr

Heiße Sommer-Temperaturen sind für deinen Hund gefährlich. Deshalb solltest du diese Regeln beachten.

Beschreibung anzeigen