Außenseiter konnte 45 Minuten lang mithalten

HSG Mülheim -
SG Styrum/Dümpten 33:25

45 Minuten lang konnte der Außenseiter dem Favorit Paroli bieten, doch am Ende erreichten die Verbandsliga-Handballer der HSG Mülheim durch einen 33:25 (16:14)-Sieg über das Landesliga-Aufgebot der SG Styrum/Dümpten die vierte Runde im Kreispokalwettbewerb.

In den ersten 20 Minuten dominierten die Styrumer vor 75 Zuschauern in der Sporthalle an der Von-der-Tann-Straße und lagen sogar mit bis zu vier Treffern in Front (6:2). Bei der HSG fehlte die Aggressivität. Erst nachdem Trainer Dirk Rauin sein Team in der Auszeit wachrüttelte lief es etwas besser. In der 27. Minute ging seine Mannschaft mit 15:14 in Führung. Nachdem Veit Wrobel einen Treffer nachgelegt hatte, beendete der Verbandsligist die erste Halbzeit mit einem Zwei-Tore-Vorsprung.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die HSG lag zwar oft mit vier Toren in Front, doch der Landesligist konnte immer wieder verkürzen. Aber wirklich gefährlich wurde es dann doch nicht mehr, denn der Favorit agierte jetzt vor dem Tor kaltschnäuziger.

In der Schlussphase ging den Styrumern die Puste aus, sodass der Verbandsligist seine Führung kontinuierlich ausbauen konnte. Am Ende sicherte sich das Team von Dirk Rauin einen glanzlosen Pflichtsieg.

„In der ersten Halbzeit hat die Einsatzbereitschaft gefehlt. Einige Spieler müssen sich in Zukunft mehr engagieren“, lautete das Fazit des HSG-Trainers. Sein Styrumer Kollege Stephan Schmidt war mit der Leistung seiner Truppe zufrieden. „Unser Potenzial war heute sichtbar. Leider haben bei uns am Ende Konzentration und Kondition nachgelassen“, sagte Schmidt nach der Partie.

 
 

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