Abschluss eines erfolgreichen Jahres

Schwer zu fassen: Lukas Görgens soll auch in Oppum wieder seine Schnelligkeit ausspielen.
Schwer zu fassen: Lukas Görgens soll auch in Oppum wieder seine Schnelligkeit ausspielen.
Foto: Stephan Glagla / WAZ FotoPool
Im letzten Meisterschaftsspiel 2014 bekommt Handball-Verbandsligist HSG Mülheim am Samstag in Krefeld-Oppum eine äußerst schwere Aufgabe serviert. Trainer Daniel Hellenbrandt kann aber auf sein derzeit bestes Aufgebot zurückgreifen.

Für die HSG Mülheim geht am Samstag ein äußerst erfolgreiches Handballjahr 2014 zu Ende. Zum Abschluss hat die Mannschaft von Trainer Daniel Hellenbrandt noch einmal eine schwere Aufgabe vor der Brust, wenn es zum Tabellenvierten TV Krefeld-Oppum geht (18.15 Uhr, Scharfstraße).

Das letzte Duell in Oppum war so etwas wie der Wendepunkt bei der Handballspielgemeinschaft. Nach den klaren Niederlagen in Neukirchen und zu Hause gegen Lobberich war es die dritte böse Pleite hintereinander. Das Jahr 2014 begann für die Mülheimer im Abstiegskampf. Das Spiel in Krefeld war das letzte von Trainer Gerd Schneider, der danach aus freien Stücken zurücktrat und den Weg freimachte für einen Neuanfang.

Chance exzellent genutzt

Und die Mannschaft der HSG nutzte dieses Chance! Seit dem Oppum-Spiel am 25. Januar sind bis heute nur zwei weitere Niederlagen hinzugekommen. In der überragenden rückrunde 2014 verlor die HSG nur in Kaldenkirchen, dazu kam vor drei Wochen die erste Niederlage in der laufenden Saison in Lürrip. „Das Spiel in Lürrip war für mich der negative Höhepunkt, aber ansonsten ist das Jahr wirklich hervorragend für uns verlaufen“, findet Trainer Daniel Hellenbrandt, der zur neuen Saison das Traineramt von Dirk Rauin übernommen hatte.

Nun also wieder Oppum. Eine schwere Aufgabe zum Abschluss eines aufregenden Jahres. „Oppum gehört auf jeden Fall zu den Favoriten in dieser Liga“, weiß Daniel Hellenbrandt. Denn die Krefelder verfügen über eine ausgesprochen stark besetzte Mannschaft. „Auf vielen Positionen sind sie sogar doppelt besetzt und können ohne Qualitätsverlust wechseln“, sagt Hellenbrandt. Der TVO verfügt über schnelle Außen, kann aber auch aus dem Rückraum gefährlich werden. Auswärts haben die Krefelder zwar schon sechs Punkte liegen gelassen, doch zu Hause sind sie eine Macht. In allen bisherigen fünf Heimspielen gingen sie stets als Sieger von der Platte.

Aufgrund der Stärke des Gegners möchte HSG-Coach Daniel Hellenbrandt kein konkretes Ziel für die Begegnung ausgeben. „Wir müssen unser Spiel machen“, lautet die Marschroute des Trainers, der ergänzt: „In der Deckung müssen wir konzentriert und aggressiv zu Werke gehen“. Andernfalls könnte es für die Spielgemeinschaft ein schweres Unterfangen werden, etwas Zählbares aus der Sporthalle an der Scharfstraße mit nach Mülheim zu nehmen. Dazu beitragen wollen auch wieder die beiden Keeper Marco Banning und Alexander Pütter. Gerade Banning wusste in den letzten Wochen durch starke Leistungen zu überzeugen.

HSG spielt in bester Besetzung

Die Besetzung des Kaders ändert sich im Vergleich zum 33:25-Heimsieg gegen Geistenbeck nicht. Neben dem Lanzeitverletzten Bernd Reimers fällt weiterhin nur Urlauber Raphael Jantze aus. Ansonsten kann HSG-Coach Daniel Hellenbrandt auf sein komplettes Ensemble zurückgreifen.

 
 

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