1. BVM feiert Heimstart nach Maß

1. BV Mülheim -
TSV Trittau 5:2

1. Herrendoppel: Robin Tabeling/Zvonimir Hölbling - Ary Trisnanto/Milosz Bochat 5:11, 11:8, 11:9, 11:8
Damendoppel: Johanna Goliszewski/Lara Käpplein - Kilasu Ostermeyer/Iris Tabeling 5:11, 11:7, 7:11, 13:15
2. Herrendoppel: Niluka Karunaratne/Russel Muns - Nikolaj Persson/Job Castillo 13:11, 11:9, 11:7
1. Herreneinzel: Niluka Karunaratne - Mikael Westerbäk 11:9, 11:6, 11:7
Dameneinzel: Gayle Mahulette - Kilasu Ostermeyer 11:3, 11:8, 11:5
Gemischtes Doppel: Robin Tabeling/Johanna Goliszewski - Nikolaj Persson/Iris Tabeling 11:8, 11:6, 11:8
2. Herreneinzel: Christopher Skzreba - Job Castillo 6:11, 4:11, 8:11

Sieben auf einen Streich! Der TSV Trittau aus dem Norden der Republik bleibt einer der Lieblingsgegner des heimischen Bundesligisten 1. BV Mülheim. Auch die personell runderneuerte Auswahl mit gleich fünf Neuzugängen hielt sich gegen den TSV schadlos und erspielte sich am Dienstagabend in der RWE-Sporthalle zum siebten Sieg im siebten Erstliga-Duell.

In den Auftaktdoppeln lagen Freude und Enttäuschung dicht beieinander. Während der Kroate Zvonimir Hölbling und der aus Trittau an die Ruhr gewechselte Robin Tabeling nach dem Verlust des Auftaktsatzes in Fahrt kamen und ihre Gegner in beeindruckender Manier niederkämpften, endete der Auftritt von Johanna Goliszewski und Lara Käpplein, die neuerdings ja auch international gemeinsam unterwegs sind, mit einem neuerlichen Misserfolg, Als nach Käppleins Ball ins Netz im vierten Satz die Entscheidung gefallen war, war die vierte Niederlage im vierten Saisonspiel der ambitionierten Spielpaarung amtlich.

Ungleich erfreulicher gerieten die Matches der Niederländerin Gayle Mahulette, die mit ihrem variantenreichen Spiel gegen die Doppelspezialisten Kilasu Ostermeyer kurzen Prozess machte, und von Olympia-Teilnehmer Niluka Karunaratne aus Sri Lanka, der sich gleich beim Debüt in Mülheim in die Herzen der Zuschauer spielte. An der Seite des Niederländers Russel Muns triumphierte der freundliche und spielstarke Mann aus dem fernen Asien ebenso auf wie im sicher herausgespielten Einzel gegen den Schweden Mikael Westerbäk. Das war dann auch der gewinnbringende vierte Punkt für den deutschen Rekordmeister.

Nachdem der aus der zweiten Mannschaft rekrutierte Christopher Skzreba (er kam für den erkrankten Alexander Roovers zum Einsatz) das zweiten Herrendoppel gegen den Mexikaner Job Castillo erwartungsgemäß abgegeben hatte, blieb es dem BVM-Mixed Johanna Goliszewski/Robin Tabeling vorbehalten, den Schlussstrich unter einen unterhaltsamen und höchst erfolgreichen Badminton-Abend zu setzen.

Teammanager Steffen Hohenberg war nach dem ersten echten Heimspiel einfach nur happy: „Ich bin überglücklich. Vorher waren wir der Meinung, dass es eine Begegnung auf einem Level und auf Augenhöhe wird. Dann haben wir einem Rivalen im Kampf um den sechsten Tabellenplatz zwei Punkte abgeknöpft. Das bedeutet schon einen großen Schritt. Unserem Damendoppel fehlt derzeit das nötige Fortune. Ab er das wird ganz sicher wieder kommen.“

 
 

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