Uwe Röpstorf siegt bei der Premiere in Belek

Der Ironman im sonnigen Belek in der Türkei sollte der krönende Saisonabschluss für den Moerser Uwe Röpstorf und seiner Frau Claudia werden. Und das wurde er am Ende auch, den er siegte in seiner Altersklasse. Doch fast die gesamte Woche war es für die Gegend ungewöhnlich kalt, regnerisch und stürmisch mit starken Gewittern. Doch Petrus hatte ein Einsehen und am Wettkampftag war es bis abends trocken.

Noch am Morgen mussten die Organisatoren die Bojen für die Mitteldistanz setzen, da das stürmische Meer die Tage zuvor dies nicht zugelassen hatte. Auch die Radstrecke musste kurzfristig geändert werden, da aufgrund der Gewitter die Bauarbeiten an der Strecke nicht fertig wurden.

Um 8 Uhr wurde der Wettkampf gestartet und Uwe Röpstorf kam mit den Wellen des Meeres sehr gut zurecht, kam nach gut 25 Minuten aus den Fluten und ging auf die 90 Kilometer lange Radstrecke. Die ab Kilometer 20 zumeist wellige bis hügelige Radstrecke wies einen sehr groben Asphalt auf und an ein paar Stellen fehlte der Asphalt komplett.

So gab es auch für Röpstorf einen Plattfuß beim Radfahren, der ihn zu einer Pause von sieben Minuten für den Schlauchwechsel zwang. Trotzdem konnte er sich in seiner Altersklasse M50 vom dritten Platz nach dem Schwimmen auf Rang eins vorarbeiten.

Bei angenehmen Laufwetter gab er auch auf der 21,1 Kilometer langen Laufstrecke diese Führung nicht mehr ab und konnte einen ungefährdeten Sieg in der Altersklasse M50 bei der Premiere des Ironman 70.3 in Belek einfahren. Damit belegte er in der Gesamtwertung mit seiner Zeit von 4:34:59 Stunden Rang 63.

 
 

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