Uwe Röpstorf ist Europameister

Beim Ironman in Frankfurt, der Europameisterschaft, war der Moerser Uwe Röpstorf in seiner Altersklasse nicht zu stoppen und freute sich am Ende sehr über seine Goldmedaille.
Beim Ironman in Frankfurt, der Europameisterschaft, war der Moerser Uwe Röpstorf in seiner Altersklasse nicht zu stoppen und freute sich am Ende sehr über seine Goldmedaille.

Was für ein Triumph: Uwe Röpstorf ist Europameister. Er hat es tatsächlich geschafft und siegte beim Ironman in Frankfurt, der als Europameisterschaft zählt, in seiner Altersklasse M 50. Hier kamen auch zum ersten Mal sein neues, von Westkabel gesponsortes Outfit und sein Scheibenrad Citec 8000 Ultra zum Einsatz.

An den Erfolg hatte der in Moers wohnende Uwe Röpstorf vorher selbst nicht geglaubt. Bedingt durch Probleme an der Ferse war es ihm seit Monaten nicht mehr möglich, ein vernünftiges Lauftraining sowie die eigentlich notwendigen langen Läufe im Vorfeld zu absolvieren.

Drückend heiß

Aus diesem Grund wollte er gute Schwimm- und Radzeiten vorlegen und dann einfach schauen, wie es beim Laufen funktioniert. Das Wetter spielte für die gut 3000 Starter mit, denn die angekündigten Regenschauer und auch Gewitter zogen erst am Abend auf. Meistens zeigte sich die Sonne, und beim Laufen wurde es sogar drückend heiß. Damit hatten dann sehr viele Starter ihre Probleme.

Uwe Röpstorf konnte die 3800 Meter beim Schwimmen knapp unter einer Stunde beenden, die 180 Kilometer auf dem Rad fuhr er unter 4:50 Stunden. Damit war er sehr zufrieden.

Nach der ersten von vier Laufrunden beim abschließenden Marathon bekam er von seiner Frau Claudia gesagt, dass er in seiner Altersklasse in Führung lag. Das motivierte ihn zusätzlich, trotz Trainingsrückstands und Schmerzen das Laufen durchzuziehen. 3:26 Stunden reichten am Ende sogar dafür, dass er den ersten Platz verteidigen konnte. Sicher keine gute Laufzeit, aber für die Umstände absolut zufriedenstellend.

Mit einer Gesamtzeit von 9:20 Stunden wurde Uwe Röpstorf somit Europameister.

Das nächste große Ziel ist nun die Weltmeisterschaft auf Hawaii im Oktober, für die Röpstorf bereits durch seinen zweiten Platz beim Ironman in Cozumel/Mexiko qualifiziert war.

 
 

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