U14 bekommt nicht ganz die Kurve bei der DM

Der Moerser Block, hier mit Moritz Liebsch, hatte es schwer.Foto:J. Sabarz
Der Moerser Block, hier mit Moritz Liebsch, hatte es schwer.Foto:J. Sabarz

So kann es gehen, wenn in der Vorrunde gleich zwei „bärenstarke“ Gegner warten, von denen einer am Ende mit dem ASV Dachau Deutscher Meister wird.

Und der andere auch noch einen hervorragenden vierten Platz belegt. Das Team von Trainer Martin Schattenberg hatte es in der Vorrundengruppe bei der deutschen Volleyball-U14-Meisterschaft in Konstanz am Bodensee nicht leicht.

Nichts zu holen-

Im ersten Spiel gegen Dachau war, wie für keine Mannschaft, nie irgendetwas zu holen. Kämpferisch stimmte alles, aber Dachau war einfach zu stark. Schattenberg: „Immer, wenn man dachte, jetzt können wir ran kommen, konnte Dachau einfach zulegen.“ Das Spiel wurde schließlich dann doch deutlich mit 0:2 (16:25, 13:25) verloren.

Gegen den TuS Kriftel gelang zwar ein furioser Start mit 5:2, aber dann folgte der Einbruch. In der Folge häuften sich auf Moerser Seite die Fehler. Auch Spielerwechsel halfen nicht weiter und es gab erneut eine 0:2-Niederlage (21:25, 16:25). Nun musste gegen Bremen 1860 ein Sieg her, um im oberen Tableau weiterspielen zu können. Der erst Satz wurde zwar gewonnen, doch die Partie wurde mit 1:2 (25:22, 15:25, 9:15) verloren.

Anders als 2014 wurden allerdings die restlichen beiden Spiele gewonnen. Gegen den SSC Vellmar wurde nach anfänglichen Startschwierigkeiten ein 2:0 (25:20, 25:16)-Erfolg eingefahren. Die Partie gegen Potsdam stellte alle MSC-Fans und auch die Trainer richtig zufrieden. Schattenberg: „Das war ein Spiel auf richtig gutem Niveau und wäre sicherlich auch als Spiel um Platz fünf durchgegangen.“ Es gab einen 2:0 (25:21, 25:21)-Sieg.

Schattenberg: „Auch der Umgang mit Niederlagen muss gelernt werden und nach der Meisterschaft ist vor der neuen Saison. Und da kommt für die meisten die Umstellung auf das große Feld mit der Formation „6 gegen 6“.“

MSC: Moritz Liebisch,Veit BIls, Clemens Spoo, Jan Potschka, Lennert Ruschinski, Florin Lensing, Daniel Karanovic, Nick Potschka, Simon Schiefer, Henrik Dawel und Ubeyd Kilic.

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