TuS Lintfort unterliegt dem Tabellenführer

Harma van Kreij, hier hart in die Mangel genommen, war gestern Nachmittag im Spitzenspiel gegen Tabellenführer HSG Kleenheim die überragende Akteurin auf dem Parkett. Foto:Christoph Karl Banski
Harma van Kreij, hier hart in die Mangel genommen, war gestern Nachmittag im Spitzenspiel gegen Tabellenführer HSG Kleenheim die überragende Akteurin auf dem Parkett. Foto:Christoph Karl Banski
Foto: Christoph Karl Banski / FUNKE Fo

Der große Kampf wurde nicht belohnt: Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort unterlagen gestern daheim dem souveränen Tabellenführer HSG Kleenheim (27:3 Punkte) knapp mit 26:28 (13:14). Für den TuS Lintfort (18:10 Zähler) ist der Meisterschaftszug damit endgültig abgefahren.

Das Spitzenspiel nahm umgehend Fahrt auf. Lintfort präsentierte sich top motiviert und wohl strukturiert. Insbesondere die Deckung kämpfte aufopferungsvoll. Angelika Bensch und Harma van Kreij bildeten das Zentrum, Caroline Mook und Tatjana van den Broek sicherten die Halbpositionen ab. Torhüterin Marie Groetelaers hatte zahlreiche gute Szenen.

Harma van Kreij überragt

Und im Angriff fand das Team die richtige Mischung aus Tempo und Geduld, aber vor allem eine überragende Harma van Kreij. Die junge Niederländerin war der Dreh- und Angelpunkt im TuS-Spiel. Ihre Athletik, Schnelligkeit und Wurfkraft waren schön anzuschauen. Lintfort erspielte sich Vorteile, die sich auch im Ergebnis niederschlugen (6:3/10:8).

Der Tabellenführer aus Kleenheim kam erst besser ins Spiel, als der Gast seine Deckung deutlich offensiver gestaltete . Die TuS-Spielerinnen bekamen in der Folgezeit Probleme, weil manchmal das Gespür zwischen einer erhöhen Laufbereitschaft und klugen Anspielen fehlte. Kleenheim zog daraus seinen Vorteil und übernahm kurz vor dem Halbzeitpfiff die erste Führung (13:12) überhaupt.

Auch in Hälfte zwei bekämpften sich zwei Teams auf Augenhöhe. Die Spielerinnen leisteten einen erhöhten läuferischen Aufwand. Die Partie stand bis in die Endphase Spitz auf Knopf, Kleenheim hatte sicherlich auch etwas mehr Glück.

„Wir haben uns als echte Einheit präsentiert“, lobte TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Es war eine attraktive, kampfbetonte und spannende Partie mit vielen guten Momenten.“

 

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