TuS Lintfort überzeugt beim Domstadt-Cup

Naina Klein, hier in Aktion,  zeigte gute Spiele im TuS-Dress. Das Talent warf beim Turnier in Fritzlar insgesamt 15 Tore und holte sich somit mit ihrem Team Platz fünf. Foto:Christoph Karl Banski
Naina Klein, hier in Aktion, zeigte gute Spiele im TuS-Dress. Das Talent warf beim Turnier in Fritzlar insgesamt 15 Tore und holte sich somit mit ihrem Team Platz fünf. Foto:Christoph Karl Banski
Foto: Christoph Karl Banski / FUNKE Fo
Die konditionellen Aspekte sind mittlerweile abgeschlossen. Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort überprüfen nun vermehrt ihre Form auf dem Spielfeld.

Kamp-Lintfort..  Die rein konditionellen Aspekte der Vorbereitung sind mittlerweile abgeschlossen. Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort überprüfen nun vermehrt ihre Form auf dem Spielfeld. Es gilt Automatismen zu verinnerlichen, Gespür für die Abläufe zu bekommen – Formationen müssen sich allmählich herauskristallisieren. Die Schützlinge um Trainerin Bettina Grenz-Klein nahmen am vergangenen Wochenende beim hochkarätig besetzten Domstadt-Cup des SV Germania Fritzlar teil. Gespielt wurde in zwei Vierergruppe über eine Dauer von zweimal 20 Minuten. Der TuS Lintfort belegte in der Endabrechnung den fünften Rang. Die Platzierung ist derzeit allerdings noch sekundär, wichtig ist, dass die Mannschaft allmählich ihren Rhythmus findet.

Die Partien

1. FSV Mainz 05 - TuS Lintfort 15:17 (9:8). Das TuS-Team zeigte eine absolut ansprechende Deckungsvorstellung. Die einzelnen Spielerinnen harmonierten bereits prima. Torfrau Nicole Hillig war der sichere Rückhalt zwischen den Pfosten. Aber trotz allem: Der TuS Lintfort benötigte eine gewisse Anlaufzeit, um sich an den Turnierrhythmus zu gewöhnen und sich besser auf den Ligakonkurrenten aus Mainz einzustellen. Lintfort hob mit fortschreitender Spieldauer sein Niveau an, ließ vor allem bei der Defensivarbeit nicht locker. Im Angriff lief der Ball ordentlich – Naina Klein erzeugte reichlich Druck aus dem Rückraum.

TuS: Klein 6, Butzen 2, Huijsmans 2, Feldstedt 2, van den Broek 1, Bensch 1, Lambertz 1, Dings 1, Milakovic 1.

SV Germania Fritzlar - TuS Lintfort 18:13 (10:9). Lintfort zeigte keine gute Vorstellung. Das Team verlor gegen die in der 3. Liga agierenden Gastgeberinnen zurecht. Insbesondere der Angriff konnte wenig Torgefahr entwickeln. Es funktionierte wenig. Das größte Manko war indes die mäßige Trefferquote – die Spielerinnen ließen gleich reihenweise beste Möglichkeiten liegen. Und diese Unsicherheiten aus der Offensive übertrugen sich auf die Defensive. Der Verband erlangte keine Stabilität. Fritzlar erzielte etliche Tore ohne die nötige Gegenwehr. „Natürlich ist die Niederlage zu hoch. Wir haben uns nicht gut präsentiert“, sagte TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein.

TuS: Klein 5, Butzen 2, Lambertz 2, Vandewal 2, Huijsmans 1, Dings 1.

BVB Dortmund - TuS Lintfort 24:9 (11:5). Wie erwartet: Lintfort blieb bei diesem ungleichen Kräftemessen völlig chancenlos. Der übermächtige Bundesligist war seinem Kontrahenten in allen Belangen überlegen. Und es ging dann auch ruckzuck: Lintfort machte Fehler und musste sich daraufhin klassisch auskontern lassen. Dortmund führte schnell mit 5:0. Die Grenzen waren somit umgehend abgesteckt. Lintfort verlor dennoch allmählich seine Scheu und präsentierte sich in der Folgezeit vor allem besser strukturiert. Das Team kämpfte im Rahmen seiner Möglichkeiten. „Dortmund war schlichtweg eine Hausnummer zu hoch“, betonte Bettina Grenz-Klein.

TuS: Vandewal 3, Klein 3, Feldstedt 1, Huijsmans 1, Milakovic 1.

Spiel um Platz fünf: HSG Kleenheim - TuS Lintfort 24:25 (22:22 /12:12 n. S.). In diesem Vergleich standen sich alte Bekannte gegenüber. Beide Vereine schafften erst kürzlich gemeinsam den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Diese Partie war von Beginn an hart umkämpft, mit zwei gleichstarken Mannschaften auf Augenhöhe. Auf Lintforter Seite überragte ein Neuzugang: Loes Vandewal trumpfte groß auf, traf nach Belieben. Trotzdem blieb es spannend (16:16/20:20). Und die Niederländerin war es auch, die mit einem beherzten Schlagwurf unmittelbar vor der Schlusssirene zum 22:22-Endstand „einnetzte“.

Im Siebenmeterwerfen behielten dann die Spielerinnen Naina Klein, Eefje Huijsmans und Loes Vandewal die Nerven, während Torhüterin Nicole Hillig einmal einen Ball des Gegners parierte und Lintfort somit gewann. „Ich bin zufrieden“, so das Resümee von Bettina Grenz-Klein. „Gut war, dass meine Spielerinnen aus ihren Fehlern gelernt haben und sich noch während des Turniers, wenn auch in kleinen Schritten, verbessert haben.“

TuS: Vandewal 14/1, Lambertz 3, Butzen 3, Huijsmans 2/1, van den Broek 1, Dings 1, Klein 1/1.

 
 

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