TuS Lintfort überzeugt als Kollektiv

Zufriedene, strahlende Gesichter überall: Es ist eben doch etwas ganz Besonderes, Spitzenspiele zu gewinnen. Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort besiegten im Top-Spiel des sechsten Spieltags daheim den 1. FC Köln deutlich mit 31:23 (14:13). Lintfort überzeugte erneut als schlagkräftiges Team, war seinem Kontrahenten aus Köln gleich einige Schritte in punkto Einsatz, Motivation und letztendlich auch in der Kampfkraft voraus. Die Spielerinnen um Trainerin Bettina Grenz-Klein bleiben mit 12:0 Punkten an der Tabellenspitze.

Die Gastgeberinnen mussten zu Beginn des Spiels eine wichtige personelle Umstellung leisten. Harma van Kreij fiel bekanntlich aus. Mittlerweile steht die Diagnose fest: Die junge Holländerin hat einen Bänderriss im Sprunggelenk, fällt somit auf unbestimmte Zeit aus.

Engagierte Deckungsarbeit

Die ersten Minuten waren insbesondere im Spielaufbau von Nervosität geprägt. Die Mannschaft holte sich aber die nötige Stabilität mit engagierter Deckungsarbeit. Die defensiv gewählte Variante bedeutete einen hohen Aufwand in läuferischer wie kämpferischer Hinsicht. Und zum Glück befindet sich Marie Groetelaers derzeit in überragender Form. Die junge Torhüterin war in vielen Situationen zur Stelle, entschärfte viele Kölner Großchancen.

Lintfort hatte für die Offensive ein taktisches Konzept an der Hand. Viele Wechsel und überraschende Kreisläuferanspiele stachen. Natürlich fehlte die große Gefahr aus dem Rückraum, doch etliche Spielerinnen warfen daraufhin ihr individuelles Können in die Waagschale.

In der 17. Minute gab es eine Schrecksekunde: Alina Grijseels knickte bei einem Torwurf mit dem Sprunggelenk um. Sie wurde gut zehn Minuten lang von „Physio“ Andreas Classen behandelt, konnte später wieder ins Geschehen eingreifen. Insgesamt gesehen bekämpften sich in Durchgang eins zwei Teams auf einem ähnlichen Leistungsniveau.

Nach dem Seitenwechsel schlug das Pendel aber ganz klar zu Gunsten des TuS Lintfort aus. Die Mädels drückten nochmals das „Gaspedal“ durch, trumpften im Angriff klug, durchdacht und effizient auf. Ob nun Eefje Huijsmans, Tatjana van den Broek, Alina Grijseels oder Leonie Lambertz – keine dieser Spielerinnen war zu stoppen. Und „hinten“ brannte auch nichts an. In den entscheidenden Situationen gab es für die FC-Spielerinnen einfach eins „auf die Finger“. Kurzum: Lintfort setzte sich kontinuierlich ab (22:15/29:19) und verdiente sich im Gegensatz zu Köln das Prädikat „Spitzenmannschaft“.

„Meine Mädels haben als Kollektiv hochverdient gewonnen“, freute sich Bettina Grenz-Klein.

 
 

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