TuS Lintfort muss mächtig kämpfen

Bot gestern Nachmittag eine überragende Vorstellung: Leonie Lambertz, hier beim Wurf, erzielte gegen Bayer Leverkusen II sechs Tore.Foto:Markus Joosten
Bot gestern Nachmittag eine überragende Vorstellung: Leonie Lambertz, hier beim Wurf, erzielte gegen Bayer Leverkusen II sechs Tore.Foto:Markus Joosten
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Es war ein hartes Stück Arbeit: Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort halten sich weiterhin schadlos, gewannen am zweiten Spieltag bereits ihr zweites Spiel. Die Lintforterinnen schlugen bei ihrer Heimpremiere in einem hart umkämpften Match den TSV Bayer Leverkusen II verdient mit 28:24 (15:14).

Beide Teams bekämpften sich zunächst auf ähnlichem Niveau. Beim TuS Lintfort gab es in der Startphase einige „Wackler“ in der Defensivabteilung, der nötige Torwartwechsel von Marie Groetelaers auf Laura Graef war somit ein Muss. Die Hausherrinnen hatten im Angriff ihre stärksten Phasen, wenn die Aktionen mit Tempo und Dynamik vorgetragen wurden. Die Mannschaft erspielte sich Oberwasser, lag mehrmals deutlich in Front (13:9/15:11). Unnötige Nachlässigkeiten in den Schlussminuten des ersten Durchgangs verhinderte njedoch ein besseres Resultat.

Halbherzige Aktionen

Lintfort kam schläfrig aus der Kabine zurück, viele Aktionen wurden halbherzig vorgetragen. Es fehlten ein paar Prozentpunkte in der Individualität, der Gemeinschaft, dem Torabschluss oder der Deckungsarbeit, um erfolgreich aufzuspielen. Leverkusen nutzte diesen Vorteil und führte plötzlich mit 18:16. TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein schickte einen „Weckruf“ in Form einer Auszeit an ihre Schützlinge. Eine gute Idee: Die Mannschaft fand daraufhin umgehend zurück in die Spur. Auch die Maßnahme, Kreisläuferin Tatjana van den Broek in den Rückraum zu beordern, trug Früchte. Lintfort übernahm wieder das Kommando, allerdings blieb es bis zum 23:23 (52.) noch spannend. Die Schlussphase gehörte aber eindeutig den Gastgeberinnen. Die Mannschaft präsentierte sich nun entschlossen und zielstrebig. Lintfort wollte die Punkte unbedingt und ließ keine Zweifel an diesem Vorhaben mehr aufkommen.

„Der Sieg geht in Ordnung. Wir mussten diesen starken Gegner über die komplette Spielzeit dauerhaft bekämpfen“, betonte TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Leverkusen verfügt immerhin über eine taktisch gut geschulte Mannschaft.“ Bestnoten verdienten sich Linkshänderin Leonie Lambertz, Tatjana van den Broek und auch Torfrau Laura Graef.

 

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