TuS Lintfort mit Höhen und Tiefen

Entschlossenheit beim Torabschluss. TuS-Spielmacherin Eefje Huijsmans.Foto:Markus Joosten
Entschlossenheit beim Torabschluss. TuS-Spielmacherin Eefje Huijsmans.Foto:Markus Joosten
Foto: WAZ FotoPool

Es dauert zwar noch etwas, aber langsam rückt der Meisterschaftsstart näher. Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort haben erneut ihre Form ausgetestet, nahmen beim Turnier des SV Germania Fritzlar teil.

Das Team um Trainerin Bettina Grenz-Klein belegte in der Endabrechnung einen soliden dritten Platz. Der Spielplan des Turnier musste aber kurzfristig geändert werden, da die HSG Union Halle nicht erschien. Somit spielten die Vereine fortan nach dem Modus jeder gegen jeden.

TuS Lintfort - HSG Gedern/Nidda 28:19 (15:11). Lintfort bot gegen den Ligakonkurrenten eine durchaus ansprechende Leistung. Es ging konzentriert los – viele schöne Tore aus dem Rückraum gab es zu bestaunen (10:3). Aber mit fortlaufender Spieldauer hielt der Schlendrian Einzug, auch einige personelle Veränderungen hinterließen Spuren. Aber die Spielerinnen rappelten sich wieder auf, zogen ab der 40. Minute (20:17) unaufhaltsam auf 28:19 davon.

TuS: van Kreij 7, van den Broek 6/1, Grijseels 4, Huijsmans 3/2, Bensch 3, Dings 3, Mook 2.

TuS Lintfort - FSV Mainz 05 25:34 (11:16). Die TuS-Spielerinnen hielten gegen den starken Zweitligisten erstaunlich lange gut mit (8:9). Vor allem Tatjana van den Broek überzeugte. Doch je länger die Partie fortschritt, um so deutlicher wurde der Qualitätsunterschied. Lintfort hatte Mühe sich gegen die körperlich starken Mainzer Spielerinnen zu behaupten. Dieses Defizit kam insbesondere in der Abwehr zum Tragen. Mainz machte in etlichen Szenen einfach „kurzen Prozess“.

TuS: van den Broek 6, Mook 4, Dings 4, Grijseels 4,Huijsmans 3/1, Bensch 3, van Kreij 1.

TuS Lintfort - SV Germania Fritzlar 26:28 (12:19). Lintfort bot eine insgesamt dürftige Vorstellung. Vor allem die Defensivabteilung stand in den ersten 30 Minuten vollkommen „im Quark“. 19 Gegentore in einer Halbzeit sind schlichtweg zu viel. So gab es von TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein in ihrer Pausenansprache eine deutliche Standpauke. Und es wurde besser. Lintfort fand über das kämpferische Element die spielerische Linie. Schön war, dass die Mannschaft gezielte Mittel einsetzte, um Fritzlar auszuspielen. Doch der große Aufwand reichte nicht mehr, um die Begegnung noch siegreich zu gestalten. Gute Eindrücke hinterließen Eefje Huijsmans in der ersten und Alina Grijseels in der zweiten Halbzeit.

TuS: van den Broek 7, van Kreij 6, Huijsmans 4/1, Dings 3, Grijseels 3, Bensch 2, Mook 1.

TuS Lintfort - HSG Münster 33:29 (17:12). Bei vielen TuS-Spielerinnen war im letzten Spiel der Akku leer. Aber trotz Müdigkeit – Lintfort zeigte erneut viele gute Ansätze, wie unter anderem sehenswerte Tore von der Kreisposition. Die Kräfte ließen vor allem nach dem Seitenwechsel nach. Es fehlte in beiden Mannschaftsteilen der letzte Einsatz. Trotzdem reichte es, einen Drittligisten in Schach zu halten.

TuS: van den Broek 8, Bensch 5, Dings 5, Huijsmans 4/1, Lambertz 4, Grijseels 3, Mook 2, van Kreij 2.

Das Gesamtfazit von Trainerin Bettina Grenz-Klein fällt durchwachsen aus: „Es war ein Turnier mit Höhen und Tiefen. Die gute Arbeit über den Kreis, teilweise auch aus dem Rückraum, hat mir gefallen. Besser werden muss die Athletik, damit die Mädels über 60 Minuten konstanter agieren können.“

 
 

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