TuS Lintfort mit einem versöhnlichen Jahresabschluss

Bekam ein Sonderlob von ihrer Trainerin: Prudence Kinlend, hier beim Sprungwurf.Foto:Christoph Karl Banski
Bekam ein Sonderlob von ihrer Trainerin: Prudence Kinlend, hier beim Sprungwurf.Foto:Christoph Karl Banski

Weihnachten kann für die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort kommen. Es werden mit Sicherheit ruhige, besonnene und zufriedene Festtage.

Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort holten sich zum Abschluss der Hinrunde einen souveränen 36:20 (14:9)-Sieg beim BV Borussia Dortmund II und verabschieden sich nun in ihre wohlverdiente Pause.

Für die TuS-Spielerinnen, die zuletzt einige Male gestolpert waren, tat der Erfolg mal wieder richtig gut. Die Mannschaft begann hochkonzentriert. Abgesehen vom 1:1-Zwischenstand, lag der TuS stets in Front. Besonders die Abwehrarbeit konnte sich sehen lassen, mit einigen, kleineren Abstrichen in der B-Note: BVB-Spielerin Katrin Premm „netzte“ zu oft ungehindert ein.

Vanessa Dings stark

Im Angriff lief der Ball flott durch die eigenen Reihen. Doch einige der besten Möglichkeiten wurden sträflich vergeben. Vanessa Dings fungierte diesmal als Kreisläuferin, machte ihre Aufgabe ordentlich, vertrat die Stammkräfte Tatjana van den Broek (verletzt) und Caroline Mook (krank) gut.

Die TuS-Spielerinnen traten das Gaspedal allerdings erst nach dem Seitenwechsel komplett durch. Selbst der frühe Ausfall von Linksaußen Yvonne Fillgert (35./Wadenzerrung) tat dem Sturmlauf keinen Abbruch. Lintfort präsentierte sich wild entschlossen und zeigte diese Einstellung vor allem in der Defensive. „Die Mädels haben sich als eine harmonische Einheit verkauft“, freute sich TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Wir haben souverän agiert, Dortmund musste reagieren. Es ist uns mehrfach gelungen den Gegner unter Druck zu setzen. Prudence Kinlend hat sich in den Vordergrund gekämpft.“

Lintfort hatte in den zweiten 30 Minuten einfaches Spiel. Das Team ließ nie locker, hielt das Tempo hoch und trumpfte als eine geschlossene Einheit auf. Aber man sollte bei aller berechtigter Freude nicht vergessen: Die Borussia aus Dortmund gehört sicherlich zu den schwächeren Teams der 3. Bundesliga. Die Gastgeberinnen stecken im dicksten Abstiegskampf. Für den TuS Lintfort war es letztendlich somit ein Pflichtsieg – aber beileibe keine Selbstverständlichkeit, einen Konkurrenten derart deutlich zu dominieren.

„Überzeugender Auftritt“

„Es war ein richtig schöner Jahresabschluss“, gestand dann auch Bettina Grenz-Klein nach der Partie. „Es hat etwas gedauert, bis die Deckung zu alter Stärke zurück gefunden hat. Aber wird haben es trotz der Ausfälle geschafft. Letztlich war es ein überzeugender Auftritt, zu dem alle Spielerinnen ihren Beitrag geleistet haben.“ Für den TuS Lintfort geht es am 11. Januar gegen die TSG Ober-Eschbach weiter.

 
 

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