TuS Lintfort kämpft sich zum Sieg

Starke Vorstellung: Harma van Kreij (rechts) warf fünf Tore.
Starke Vorstellung: Harma van Kreij (rechts) warf fünf Tore.

Der TuS Lintfort trägt weiterhin seine blütenweiße Weste! Es läuft derzeit: nicht immer schön, aber erfolgreich. Die Drittliga-Handballerinnen gaben sich auch am dritten Spieltag keine Blöße und gewannen bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen verdient mit 23:20 (11:10).

Die Partie war von der ersten Minute an hart umkämpft. Die Teams setzten vor allem in der Defensive ihre Akzente. Es wurde kein Ball verloren gegeben, Zweikämpfe intensiv ausgelebt. Daher war es für die TuS-Offensive schwer, den Rhythmus zu finden, richtige Entscheidungen zu treffen und einen geordneten Spielaufbau zu leisten. Vor allem dem Rückraum gelang es nicht, den nötigen Druck zu entwickeln.

Eva Legermann überzeugt

Dafür spielte sich aber Eva Legermann in der Vordergrund. Die 17-Jährige feierte bei ihrem Saisondebüt einen unglaublichen Einstand. Die Rechtshänderin wurde auf der Rechtsaußenposition ins kalte Wasser geworfen und „netzte“ gleich fünfmal eiskalt ein. Zudem war ihr Deckungseinsatz zu loben. Die Begegnung verlief dennoch bis zum Pausenpfiff weiterhin zähflüssig.

An diesem Bild sollte sich auch in der zweiten Hälfte nur wenig ändern. Der Kampf gab eindeutig den Ton an, spielerische Klasse übernahm eine untergeordnete Rolle. Es blieb spannend bis zum 16:16 in der 47. Minute.

Man muss es deutlich ansprechen: Die TuS-Spielerinnen hatten wie so oft die besseren Reserven. Kraft und das läuferische Potenzial reichten, um sich gegenüber der Konkurrenz einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Gezielte personelle Umstellungen waren der andere Teil, weshalb es zum Ende hin deutlich entspannter zuging. Alina Grijseels auf der Spielmacherposition und Harma van Kreij – neu beordert auf halbrechts – übernahmen wichtige Verantwortung. Und natürlich: Eva Legermann. Der TuS Lintfort besaß in den Schlussminuten einfach die besseren Argumente (20:17, 22:19).

„Es war ein hartes Spiel“, so TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Man konnte sehen, dass die Mädels diesmal nicht in der Lage waren, einen technisch feinen Handball zu bieten. Daher finde ich es richtig toll, mit welcher Einstellung das Spiel geführt wurde. Wir haben erneut alle Kräfte gebündelt und mit aller Macht das Spiel in der Endphase umgebogen. Eva Legermann gebührt ein Sonderlob.“

 
 

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