TuS Lintfort ist souveräner Tabellenführer

Hinterließ gestern Nachmittag einen starken Eindruck. TuS-Torhüterin Marie Groetelaers.Foto:Volker Herold
Hinterließ gestern Nachmittag einen starken Eindruck. TuS-Torhüterin Marie Groetelaers.Foto:Volker Herold
Foto: WAZ FotoPool

Es kann derzeit einfach nicht besser laufen: Fünf Spiele, fünf Siege lautet die makellose Bilanz. Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort hielten sich auch bei der TSG Eddersheim schadlos.

Sie siegten gestern Nachmittag beim Aufsteiger in souveräner Manier mit 26:17 (15:4), haben sich somit an der Tabellenspitze festgesetzt.

Es entwickelte sich ein doch eher untypisches Spiel. Lintfort übernahm nach ausgeglichener Startphase (2:3) eindrucksvoll die Kontrolle. Aber in der Art und Weise, wie der Gegner beherrscht wurde, ist es auch für die TuS-Spielerinnen nicht alltäglich. Es ist sicherlich ein Indiz für Qualität und Selbstbewusstsein, welches sichtbare Spuren im Eddersheimer Lager hinterlassen hat.

Stabile 6:0-Deckung

Die Gäste vom linken Niederrhein boten eine exzellente erste Hälfte: Angefangen von einer stabilen 6:0-Deckung, mit allen Vorzügen sowie einer reaktionsschnellen Torhüterin Marie Groetelaers zwischen den Pfosten. Eddersheim fand überhaupt keine Mittel und Wege um sich aus dieser „Schraubzwinge“ zu befreien. Lintfort gab ganz klar den Takt vor, auch weil in der Offensive Disziplin herrschte, die Abläufe sicher abgespult wurden und die sich bietenden Chancen sicher genutzt wurden.

Und man muss es sich nochmals auf der Zunge zergehen lassen. Der TuS Lintfort warf nach einem 2:3-Rückstand (8.) sage und schreibe elf Tore in Folge zur eigenen 13:3-Führung in der 25. Minute. Die Partie war somit bereits mit dem Pausenpfiff gelaufen.

Dass die Mannschaft in Durchgang zwei dieses hohe Niveau nicht halten würde, war auch klar. Zum einen ist es immer schwer, sich weiter so top zu motivieren, zum anderen legte der Gegner in punkto Engagement deutlich zu. Der TuS Lintfort nutzte des Weiteren die Möglichkeit zu testen und allen Spielerinnen ihre Anteile zu gewähren.

Daher verlief Hälfte zwei recht ausgeglichen ohne großen spielerischen Glanz. Lintfort wusste allerdings stets was zu tun war, damit die Partie und somit das Ergebnis in einem soliden Rahmen blieb.

Ärgerlich war einzig, das Rückraumspielerin Harma van Kreij unglücklich mit dem Fuß umknickte (44.) und nicht mehr weiterspielen konnte.

„Wir haben Aufsteiger Eddersheim in Durchgang eins in Grund und Boden gespielt“, erklärte TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Vor allem die Abwehr und Torhüterin Marie Groetelaers haben sich brillant verkauft. Dass wir die hohe Motivation in Hälfte zwei nicht mehr aufbringen konnten, war mir aber auch klar.“

 
 

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