TuS Lintfort findet nicht zu seiner Form

Blieb in Ober-Eschbach hinter ihren Möglichkeiten: TuS-Spielmacherin Eefje Huijsmans, hier bei einem Sprungwurf, erzielte insgesamt nur zwei Tore, davon eines vom Siebenmeterpunkt. Foto:Christoph Karl Banski
Blieb in Ober-Eschbach hinter ihren Möglichkeiten: TuS-Spielmacherin Eefje Huijsmans, hier bei einem Sprungwurf, erzielte insgesamt nur zwei Tore, davon eines vom Siebenmeterpunkt. Foto:Christoph Karl Banski
Foto: Christoph Karl Banski / FUNKE Fo

Diese Niederlage schmerzt ganz besonders. Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort zogen bei der TSG Ober-Eschbach mit 24:27 (13:14) den Kürzeren.

Die TuS-Spielerinnen schafften es nicht, ihre normale und gewohnte Leistungsstärke zu erreichen. Dem Gast vom linken Niederrhein fehlten zudem wie berichtet nach dem Ausfall von Naina Klein (Mittelhandbruch) und angesichts der angeschlagenen Spielerinnen Leonie Lambertz und Angelika Bensch die personellen Alternativen.

Keine Hilfestellungen

Lintfort tat sich daher ziemlich schwer, seinen Rhythmus zu finden. Insbesondere das Paradestück, die Abwehr, erwies sich als instabil. Das Team harmonierte nicht, schaffte es nicht, miteinander zu agieren. So bekamen die schwachen Torhüterinnen auch keine Hilfestellung.

In der Offensive lief es ebenfalls nicht sonderlich gut. Dem Spielaufbau fehlten das Tempo und der Schwung, gute Ideen waren Mangelware. Aber trotz der Defizite ergaben sich klare Einwurfmöglichkeiten, die aber vielfach nicht zur Zufriedenheit genutzt wurden.

Einzig Tatjana van den Broek packte ihr großes Kämpferherz aus, trieb das Team unaufhörlich an.

Die Partie nahm trotz der TuS-Widrigkeiten bis zum Pausenpfiff einen ausgeglichenen Verlauf.

Lintfort konnte sich in Hälfte zwei zunächst nicht steigern. Die Mannschaft präsentierte sich weiterhin unter ihren Möglichkeiten. Auch weil gerade die beiden Routiniers Eefje Huijsmans und Angelika Bensch nicht in Tritt kamen. Ober-Eschbach witterte Morgenluft, schaffte in der 43. Minute beim Spielstand von 23:15 die Vorentscheidung.

Als Lintfort bereits hoffnungslos in Rückstand lag, schickte Bettina Grenz-Klein ihre „Jüngsten“ ins Rennen, die ihre Aufgabenstellungen prima lösten. Aber trotzdem fiel das Fazit der TuS-Trainerin nüchtern aus: „Wir haben über weite Strecken schlecht gespielt und verdient verloren. Gut war allerdings, dass sich meine jüngsten Spielerinnen in der Schlussviertelstunde nochmals aufraffen konnten.“

 

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