Thomas Knaack ist Vize-Weltmeister

Die Siegerehrung in der Klasse Ü50: (von links): Thomas Knaack (Deutschland), Richard Middleton (Großbritanien) und Richard Hobzik (Tschechien).
Die Siegerehrung in der Klasse Ü50: (von links): Thomas Knaack (Deutschland), Richard Middleton (Großbritanien) und Richard Hobzik (Tschechien).

Moers..  In Fürth fanden jetzt die Einzel-Weltmeisterschaften im Racketlon statt. Diese Titelkämpfe waren von Cheforganisator Michael Eubel und seinem Team von der Racketlon Union Nürnberg glänzend vorbereitet worden. Und an den Turniertagen lief alles bestens organisiert ab. Von den Teilnehmern gab es durchweg positives Feedback, von den Spielstätten über das Catering und der sonstigen Organisation. Alles lief perfekt.

Mitreißendes Finale

Der Moerser Racketlon Verein war ebenfalls mit einigen Sportlerinnen und Sportlern vertreten. Dabei verpasste die Nummer eins der ersten Mannschaft, Thomas Knaack, den Weltmeistertitel ganz knapp.

In einem mitreißenden Finale in der Ü50 gegen den Engländer Richard Middleton musste der Brite im Tennis alles aus sich herausholen, um sich die Goldmedaille zu sichern. Middleton ist ebenfalls für den Moerser Racketlon Verein gemeldet, kam aber durch die straffe Ausländerregelung noch nie zum Einsatz.

Knaack verlor im Tischtennis in der Verlängerung mit 23:25, gewann „seine“ Disziplin Badminton mit 21:5. Middleton siegte in seiner Spezialdisziplin Squash deutlich mit 21:3. Nun reichten dem Engländer 18 Punkte im Tennis zum Sieg. Knaack legte los wie die Feuerwehr und führte schon 14:5, sah also wie der sichere Sieger aus. Doch Middleton gab nicht auf und kämpfte sich Punkt für Punkt wieder heran. Am Ende stand es 18:18 und es wurde nur Silber für Knaack.

Auch die Reservespielerin Anouk Dols aus Holland konnte Silber in der Kategorie Damen B holen, unterlag im Finale allerdings klar der Tschechin Zuzana Severinova mit 18:21, 16:21 und 4:21.

Heike Voigt spielte bei den Damen Ü45 in einer Gruppenauslosung und sicherte sich die Bronzemedaille.

Der Moerser Frank Kleiber startete in der Kategorie Herren Ü40, erreichte das Viertelfinale mit einem mühelosen Sieg über den Österreicher Dieter Mühl mit 21:4, 21:11 und 21:9 ohne Tennis. Im Viertelfinale verlor er gegen den schwedischen A-Spieler Niklas Lars Larsson mit 21:17, 5:21 und 5:21 ohne Tennis. Am Ende wurde es Platz sieben durch eine weitere Niederlage gegen den Ungarn Balacs Francia.

Viertelfinale war das Ziel

„Das Viertelfinale war mein Ziel, ich bin nicht unzufrieden“, so Frank Kleiber. „Vor allen Dingen bin ich in meiner neuen Funktion als Präsident des Deutschen Racketlon Verbandes sehr glücklich über die perfekte Ausrichtung dieser Spiele, und kann gar nicht genug den zahlreichen Helfern danken, die diesen Erfolg erst möglich gemacht haben. Michael Eubel von der Racketlon Union Nürnberg hat einen tollen Job in der Organisation gemacht!“

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