Restarbeiten am Enni-Sportpark

In dieser Halle geht’s ab dem 25. Januar rund, und sie sind dabei: (von links) Christoph Fleischhauer, Vorsitzender Stadtsportverband Moers; Hans-Gerhard Rötters, Sportdezernent und Erster Beigeordneter der Stadt Moers; Dirk Hohensträter, Geschäftsführer Enni Sport & Bäder und Thorsten Kalmutzke, Chef der Passepartout-Künstler-Agentur.Foto:Heiko Kempken
In dieser Halle geht’s ab dem 25. Januar rund, und sie sind dabei: (von links) Christoph Fleischhauer, Vorsitzender Stadtsportverband Moers; Hans-Gerhard Rötters, Sportdezernent und Erster Beigeordneter der Stadt Moers; Dirk Hohensträter, Geschäftsführer Enni Sport & Bäder und Thorsten Kalmutzke, Chef der Passepartout-Künstler-Agentur.Foto:Heiko Kempken
Foto: Heiko Kempken/WAZ FotoPool

Es ist vollbracht: Volleyball-Bundesligist Moerser SC hat ein neues Zuhause. Genau wie viele andere Vereine und die Schulen in Rheinkamp.

Der Enni-Sportpark Rheinkamp steht vor seiner Vollendung. „Nach 16 Monaten Bauzeit sind nur noch Abschlussarbeiten zu machen“, und wenige Einigungen mit den Bauunternehmern über einige Ausführungsdetails zu erzielen, weiß Dirk Hohensträter, Geschäftsführer der Enni Sport & Bäder Niederrhein, Betreiber des neuen Sportparks.

Welche Vereine nach der Nutzung der Schulen wie oft und wann welche Hallenzeiten erhalten, muss die Stadt noch entscheiden. „Wir haben unzählige Anfragen“, weiß Hans-Gerhard Rötters, Erster Beigeordneter der Stadt Moers. „Bei Frank Fünders laufen die Anfragen ein, der koordiniert das alles“, kann sich der Fachdienstleiter Sport auf eine Menge Arbeit freuen. Doch „Ende März ist hier alles belegt“, versichert Rötters. Und damit spricht er gleich zwei gleichgroße Dreifach-Turnhallen an, die dort gebaut worden sind.

Zwei gleichgroße Hallen

Die eine neun Meter hoch – für die Volleyball-Bundesliga – mit Tribünen-Sitzplätzen für 1000 Besucher plus ordentlicher Reserve an den beiden Stirnseiten. Die andere mit einer „normalen“ Höhe von sieben Metern und ohne Tribüne. „Trotzdem haben wir in Moers immer noch zu wenig Dreifach-Turnhallen“, versichert Rötters.

Für die Vereine ist nach seinen Angaben „die klassische Nutzung kostenfrei“. Wobei nach der umstrittenen und viel diskutierten Hallennutzungsgebühr weitere Gespräche mit dem Stadtsportverband anstünden. Knapp 16 Millionen Euro wurden in Rheinkamp verbaut. Nahezu die Summe, die im Vorfeld auch geplant war.

„1800 Euro Miete zahlt der MSC pro Bundesliga-Spiel“ für die Nutzung, erklärt Hohensträter. Ansonsten würde der Club wie alle anderen Vereine behandelt. Wobei allerdings eine Extrawürstchen geplant ist. Ein schönes: Bislang würden die Zuschauer noch auf die gegenüberliegende Betonwand blicken. Doch dort sollen demnächst großflächige Plakate hängen. Beispielsweise mit Volleyball-Motiven oder mit Turnkinder. Auf jeden Fall sollen sie etwas mit der Nutzung der Sporthallen zu tun haben. Wobei dann nahezu jedes sportliche Bild herhalten könnte.

Denn im kommenden Jahr werden dort vom 14. bis 17. August die Deutschen U21-Box-Meisterschaften und vom 8. bis 9. Juni die Deutschen Florett-Fechtmeisterschaften der männlichen und weiblichen B-Jugendlichen ausgetragen.

Davor wird die Halle aber mit der Ehrung der Sportlerin, des Sportlers und der Mannschaft des Jahres während der Sportgala eingeweiht. Die löst den Sportlerball ab. Wörtlich und räumlich.

 
 

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