Platz zwei für Wittfeld-Wohnverbund

Das Fußball-Team des Wittfeld Wohnverbundes Moers ist in Ulm erfolgreich und belegt den zweiten Platz.
Das Fußball-Team des Wittfeld Wohnverbundes Moers ist in Ulm erfolgreich und belegt den zweiten Platz.

Die Fußballmannschaft des Wittfeld-Wohnverbund der Grafschafter Diakonie Moers, ein Wohnheim für psychisch gehandicapte Menschen, nahm am internationalen integrativen Fußballturnier in Ulm teil. 30 Mannschaften mit und ohne Handicap spielten um den Walter Vollmeiler Wanderpokal für Akzeptanz und Toleranz.

Das Moerser Team, dass von Jochen Horster und Jörg Denes trainiert wird und seit Jahren beim VfL Repelen integriert ist, erreichte den zweiten Platz. „Unser Ziel ist es, dass dem Gegenüber Akzeptanz, Respekt und Toleranz entgegengebracht wird, und dabei ist Herkunft, Hautfarbe, Religion und Handicap noch nie ein Thema gewesen. Jeder, und damit sind auch Menschen ohne Handicap gemeint, hat gewisse Stärken und Schwächen, die es zu fokussieren, auszubauen, zu fördern und zu verringern gilt. Das ist gelebte Inklusion, hier in Ulm und in Repelen.” so Horster. „Das Turnier war ein toller Erfolg, nicht nur hinsichtlich des erreichten Platzes. Es herrschte die ganze Zeit über gute Stimmung und jeder setzte sich, egal auf oder außerhalb des Platzes, für den anderen ein, so dass das freundschaftliche Miteinander verstärkt wurde.“

Für das Moerser Team ist es somit nicht erforderlich, immer wieder davon zu sprechen, wie gut bei ihnen die Inklusion klappt, weil bei ihnen von Anfang an jeder so akzeptiert wurde und wird wie er ist. Hier findet kein Inklusions-Prozess statt, hier ist Inklusion Alltag.

 
 

EURE FAVORITEN