Noch fehlt der Cup beim Hodey-Cup

2013  ließ Pia Ueltgesforth (rechts) unter anderem Linda-Sophie Schramm vom OFC Bonn hinter sich.Foto:Christoph Karl Banski
2013 ließ Pia Ueltgesforth (rechts) unter anderem Linda-Sophie Schramm vom OFC Bonn hinter sich.Foto:Christoph Karl Banski

„Wir hoffen natürlich in diesem Jahr den Pokal wieder zurück nach Moers zu holen“, zeigt sich Matthias Block durchaus optimistisch. Allerdings weiß der Trainer beim Fechtclub (FC) am Landesleistungsstützpunkt in Moers, dass dieses Unterfangen beim diesjährigen Hodey-Cup schwierig werden wird.

Immerhin hat im vergangenen Jahr die Fechtdelegation aus St. Petersburg – die bei ihrem Trainingslager in Bonn quasi „mal eben“ in Moers vorbeigeschaut, kräftig und überaus erfolgreich mitgemischt hat – den begehrten Wanderpokal schließlich nach Russland mitgenommen.

Nur sind die hervorragenden Florettfechter aus dem Osten in diesem Jahr noch gar nicht unter den fast 300 Meldungen aus ganz Deutschland und einigen europäischen Nachbarländern zu finden. Und der Hodey-Cup steht folglich auch noch in St. Petersburg.

WM- und EM-Teilnehmer

„Ich hoffe, das wenigstens der noch pünktlich ankommt“, so Markus Tenbergen, Sprecher des Ausrichters FC Moers. Doch das dürfte knapp werden. Den die Pokalverteidigung ist am kommenden Wochenende. Samstag und Sonntag geht es jeweils ab 9 Uhr im Enni-Sportpark Rheinkamp zur Sache.

Aber ob mit oder ohne Cup: „Das wird ein ganz spannendes Turnier“, ist Walter Zyber, Vorsitzender vom FC Moers, sicher. Denn neben dem Pokal geht es auch um wichtige Punkte auf der rheinischen Landesrangliste.

Für ein erfolgreiches Abschneiden gehen für Moers gleich mehr als 30 Fechterinnen und Fechter in allen Altersklassen auf die Bahn. Schärfster Konkurrent der Gastgeber dürfte in diesem Jahr – ohne die St. Petersburger – der OFC Bonn sein. Der startet mit Teilnehmern von Weilt- und Europameisterschaften, mit amtierenden deutschen- und NRW-Meistern.

Doch Bangemachen gilt nicht. „Unsere Sportler sind gut vorbereitet und brauchen sich keinesfalls zu verstecken“, versichert Block. Steht doch mit Pia Ueltgesforth immerhin eine eigene NRW-Meisterin auf der Bahn. Auch Hannah Fenger tritt für Moers an. Damit gleicht Moers bei der Anzahl der WM- und EM-Teilnehmern sowie den mehrfachen deutschen Meistern zumindest auf dem Papier aus.

16 Einzelentscheidungen

Insgesamt stehen 16 Einzelentscheidungen an. Und am Sonntag wird die Gewinnermannschaft des Hodey-Cups ermittelt.

„Es freut mich, dass der Hodey-Cup mittlerweile zu einem der Höhepunkte im Rheinischen Fechterbund avanciert.“ so Frank Hodey, Vorstand der Vitalzentrum Hodey AG, Namensgeber des Wettbewerbs. Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 
 

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