Neugierig aufs Turnier bei Seydlitz Kamp

Kira Theberath startete bei ihrem Verein RV Seydlitz Kamp mit Van Deik für den Ausrichter in der Klasse-A*-Püfung im Vielseitigkeitsturnier. Foto:Fabian Strauch
Kira Theberath startete bei ihrem Verein RV Seydlitz Kamp mit Van Deik für den Ausrichter in der Klasse-A*-Püfung im Vielseitigkeitsturnier. Foto:Fabian Strauch

Kamp-Lintfort..  Das Sprichwort „Wenn Götter reisen...“ muss umgeschrieben werden in „wenn Götter reiten...“. So jedenfalls stellte sich am Wochenende die Situation beim großen Vielseitigkeitsturnier beim RV Seydlitz Kamp dar. Königswetter für die Reiterinnen und Reiter, die dann auch mit 280 Nennungen die Marken aus den Vorjahren beinahe pulversierten.

Viele davon waren schlichtweg neugierig auf die neue, wieder anspruchsvolle Streckenführung im Gelände zwischen Xantener- und Leuchtstraße. Manche traten aber auch in Kamp-Lintfort an, weil woanders die Termine abgesagt wurden. So kam es dann auch dazu, dass das Turnier beim RV Seydlitz Kamp als eine Einlaufprüfung vor der Sichtung zur Europameisterschaft (EM) von einigen Ponyreitern genutzt wurde. Und auch das rheinische Team nutzte auf dem Weg zur deutschen Jugendmeisterschaft den Wettbewerb als Qualifikationsturnier für die nationalen Titelkämpfe. Kurzum: Hochkarätige Besetzungen schmückten das hochkarätige Turnier.

Im Zeichen der Klasse E

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Vielseitigkeit der Klasse E, unterteilt in zwei Abteilungen – einmal im Jahrgang 1999 und älter und für den Jahrgang 2000 und jünger. Bei den Jüngeren glänzte Carina Koch nicht nur für den Ausrichter, sondern für die gesamte Region. Auf Zyprianus wurde sie Sechste, ihre Vereinskollegin Alice Leyendecker tauchte mit Jumping Jack auf dem 18. Platz auf. Da war die hiesige Region bei den Älteren doch besser vertreten. Gabriel Lucano vom RFV Rheurdt wurde auf Coccolino Zweiter, Nesrin Hadji vom RV Eintracht Veen auf Roccadero Ravelle Siebte. Allerdings gab es gerade in dieser Klasse einige Ausfälle vor oder im anspruchsvollen Gelände.

Doch allein deshalb tummelten sich gestern in den ersten Prüfungen schon einige bekanntere Namen. Zwar hatte in der CIC1*-Prüfung den Sieger Philip Wesseling auf Lissa’s Lady niemand so wirklich auf der Rechnung. Aber Jerome Robine, der auf Guccimo Zweiter und auf Quaddeldou Dritter wurde, kann immerhin auf eine EM-Bronzemedaille aus 2014 verweisen. So ritt er auch als Mitglied im Nationalkader mit dem Bundesadler auf der Brust beim Seydlitz-Turnier. Einen tollen fünften Platz sicherte sich schließlich in dieser illustren Runde Lena Scheepers auf Capri Colours. Damit hielt sie die Vereinsfarben vom Ausrichter RV Seydlitz Kamp auch im hochkarätigen Wettbewerb hoch.

 

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