Nach dem Zweitliga-Aufstieg: von der Sporthalle auf die Kirmes

Ein tränenreicher Aufstieg: (von links) die Siegerinnen Caroline Mook, Eva Legermann (verdeckt) Eefje Huijsmans, Marie Groetelaers sowie Tatjana van den Broek. Foto:Christoph Karl Banski
Ein tränenreicher Aufstieg: (von links) die Siegerinnen Caroline Mook, Eva Legermann (verdeckt) Eefje Huijsmans, Marie Groetelaers sowie Tatjana van den Broek. Foto:Christoph Karl Banski
Foto: Christoph Karl Banski / FUNKE Fo

Kamp-Lintfort..  Der Schlusspfiff war gerade verstummt als die großen Jubelstürme ausbrachen. Die Mannschaft schloss sich zu einer Traube zusammen, tanzte ausgelassen im Kreis und ließ ihren Emotionen freien Lauf. Die einen wild und ungestüm – die anderen eher etwas zurückhaltend. So schlenderte beispielsweise TuS-Manager Ulrich Klein sichtlich genießend über das Parkett und nahm die Glückwünsche zahlreich und dankend entgegen. Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort waren kurz zuvor nach einer beeindruckenden Vorstellung in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Der 24:21-Heimerfolg in der Relegation über den HCD Gröbenzell vor mehr als 800 Zuschauer in der Eyller-Sporthalle reichte, um die 18:19-Hinspielniederlage wettzumachen.

„Der Aufstieg ist absolut verdient“, sagt Ulrich Klein. „Wie sich die Mannschaft nach den vielen Verletzungen vor allem in der Schlussphase der Meisterschaft und in den beiden Relegationsspielen präsentiert hat, war richtig toll. Es zeigt, das Team ist intakt, gewachsen und gefestigt.“

Die dritte Halbzeit

Und die Feierlichkeiten gingen mit bester Stimmung nahtlos in die dritte Halbzeit über. Das Geschehen wurde dank der hohen Temperaturen und des Sonnenscheins kurzerhand auf den Vorplatz der Eyller-Halle verlegt. Es gab Sekt, Cocktails und andere kalte Getränke waren in ausreichender Anzahl vorhanden. Die Spielerinnen feierten ausgelassen und fröhlich und ließen sich natürlich selbst ausgiebig von Fans und Familie bejubeln. Als die Party zu Ende ging, zogen die TuS-Mädels in bester Feierlaune Richtung Innenstadt, wo sie sich stimmungsvoll auf der Lintforter Kirmes ins Getümmel stürzten.

Für den TuS Lintfort mit all seinen Verantwortlichen war der Finalsieg über Gröbenzell ein verdienter Lohn harter und intensiver Arbeit. So darf sich der Verein über einen weiteren Eintrag auf dem Briefkopfbogen freuen: Nach den Jahren 2004/2007/2010 gelang nun der bereits vierte Zweitliga-Aufstieg in der Vereinsgeschichte.

Und TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein denkt im Erfolg an ihre Mannschaft. „Die Mädels haben sich gegen Gröbenzell sehr konzentriert präsentiert und den Gegner eigentlich souverän dominiert. Dies hat gezeigt, dass so wichtige Endspiele hauptsächlich im Kopf entschieden werden. Ich freue mich riesig für die Mannschaft, dass sie nach einer Saison mit durchaus einigen Tiefschlägen nun das Happy-End genießen dürfen. Und es fiel schon seit längerem ins Auge, dass immer andere „Heldinnen“ Verantwortung schulterten, in die Bresche sprangen und das Team somit auf Kurs hielten.“

 
 

EURE FAVORITEN

So schützt du deinen Hund vor der Sommerhitze

Heiße Sommer-Temperaturen sind für deinen Hund gefährlich. Deshalb solltest du diese Regeln beachten.
Di, 03.07.2018, 18.50 Uhr

Heiße Sommer-Temperaturen sind für deinen Hund gefährlich. Deshalb solltest du diese Regeln beachten.

Beschreibung anzeigen