Heimpremiere beim TuS Lintfort

Verdiente sich beim Ligaauftakt in Ober-Eschbach die Bestnote: Linkshänderin Leonie Lambertz, hier beim Sprungwurf, überzeugte auf der Rechtsaußenposition und warf fünf Tore.
Verdiente sich beim Ligaauftakt in Ober-Eschbach die Bestnote: Linkshänderin Leonie Lambertz, hier beim Sprungwurf, überzeugte auf der Rechtsaußenposition und warf fünf Tore.

Der Start in die neue Saison ist geglückt. Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort präsentierten sich beim 28:23-Auftaktsieg in Ober-Eschbach als ein intaktes Kollektiv. Nun folgt die Heimpremiere.

Die Schützlinge von Trainerin Bettina Grenz-Klein empfangen Sonntag, 16 Uhr, in der Eyller-Sporthalle mit dem TSV Bayer Leverkusen II den aktuellen Tabellenführer.

Für Leverkusen ist es das erste Jahr in der Dritten Liga – und der Aufsteiger verfügt über Qualität, sorgt mit Sicherheit noch für Überraschungen. Wie zum Auftakt, als Favorit Solingen/Gräfrath mit 35:28 in die Schranken gewiesen wurde. Die „kleinen Elfen“ – der Unterbau der TSV-Bundesliga-Mannschaft, sind immerhin aktueller deutscher Meister der A-Jugend. Viele Talente übernehmen somit eine Doppelrolle – jetzt auch bei den Seniorinnen. Die Mädels haben eine top Ausbildung genossen, bevorzugen einen technisch sauberen Handball, sind konditionell voll auf der Höhe.

„Alles abverlangen“

„Für mich gibt es diesmal keinen Favoriten“, erklärt TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Ich rechne mit einem ausgeglichenen Verlauf der Begegnung. Leverkusen wird uns sicherlich alles abverlangen.“

Der TuS Lintfort muss gegen diesen unerfahrenen Gegner selbstbewusst auflaufen. Die Lintforterinnen müssen einen hohen Kraftaufwand leisten, mit einer überdurchschnittlich läuferischen Leistung.

Das große Plus ist die Defensivabteilung. Das Team ist in der Lage, problemlos zwischen der defensiven 6:0-Formation und der offensiveren 5:1-Variante umzuschalten. Egal wie die Ausrichtung ausschaut. Lintfort muss mit einer gewissen Härte kompromisslos aber nicht unfair dagegen halten.

Im Angriff sollte erneut das gebundene Spiel zum Tragen kommen. Eine taktische Ausrichtung ist wichtig. Zudem gehört aber auch ein gehöriges Maß an Individualität. Die Spielerinnen müssen aussichtsreiche Situationen erkennen und Lösungen finden. Aus Lintforter Sicht war zuletzt sehr erfreulich: In Ober-Eschbach stach insbesondere die treffsichere Flügelzange mit Caroline Mook und Leonie Lambertz. Beide Außen erzielten zusammen satte 14 Tore.

Personelles beim TuS Lintfort

Schon vor dem Anpfiff wird es feierlich: U-20 Vizeweltmeisterin Alina Grijseels wird für ihren tollen Erfolg durch den 1. Beigeordneten der Stadt Kamp-Lintfort Christoph Müllmann und dem Vorsitzenden des Stadtsportverbandes Manfred Klessa geehrt.

Tatjana van den Broek ist hart im Nehmen. Die Kreisläuferin bekam am vergangenen Wochenende einen Schlag mit dem Ellenbogen auf einen Schneidezahn.

Mit Yvonne Fillgert (private Gründe) und Laura Graef (Urlaub) kehren zwei Spielerinnen ins Aufgebot zurück, die noch in Ober-Eschbach fehlten.

Eefje Huijsmans laboriert derzeit an einer Oberschenkelblessur (Pferdekuss).

Ex-TuS-Spielerin Prudence Kinlend traf bei der 17:31-Bundesliga-Auftakt-Pleite ihrer Vulkan-Ladies Weibern gegen die Füchse Berlin nur einmal.

 
 

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