Gegen Berlin muss der erste Heimsieg her

Augen zu und durch: Die Spanierin Laura Pous Tio gehört morgen wieder zum Kader des TC Moers 08 und will mit einem Sieg im Heimspiel gegen den TC Blau-Weiß Berlin den Klassenerhalt perfekt machen.Foto:Markus Joosten
Augen zu und durch: Die Spanierin Laura Pous Tio gehört morgen wieder zum Kader des TC Moers 08 und will mit einem Sieg im Heimspiel gegen den TC Blau-Weiß Berlin den Klassenerhalt perfekt machen.Foto:Markus Joosten
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Aktuell liegt der Damen-Tennis-Bundesligist TC Moers 08 im Soll, wie Manager Stefan Hofmann vorrechnet: „Wir haben immer gesagt, dass wir aus den drei Spielen gegen Essen, Aachen und Berlin drei Siege brauchen, um den Klassenerhalt zu schaffen. Und das ist ja absolut möglich.“ Recht hat er: Der Startpleite gegen den Nachbarn aus Essen folgten mittlerweile der Sensationscoup in Karlsruhe und ein Auswärtssieg in Aachen, die das Team bis auf den vierten Platz hievten. Doch morgen ab 11 Uhr folgt die Stunde der Wahrheit: Gegen den TC Blau-Weiß Berlin brauchen die Moerserinnen unbedingt ihren dritten Saisonerfolg und damit den ersten auf eigenem Platz, um den Klassenerhalt perfekt zu machen.

Und die Vorzeichen stehen recht günstig, denn wegen des laufenden Wimbledon-Spektakels stehen den Bundesliga-Assen nur ganz wenige Turnierverpflichtungen im Weg. So liegen Hofmann schon feste Zusagen von Patricia Mayr-Achleitner, Marina Melnikova, Laura Pous Tio, Rebecca Peterson, Tadeja Majeric, Michaela Honcova und Imke Küsgen vor. „Damit hätten wir das erfolgreiche Team aus Karlsruhe schon zusammen“, freut sich Hofmann. Dazu könnten noch Alison van Uytvanck oder Elise Mertens kommen.

Schwerer Gang nach Regensburg

„Wir würden also mit bis zu acht Spielerinnen vor Ort sein. Das ist für unsere Möglichkeiten recht ungewöhnlich und zeigt, wie wichtig diese Begegnung ist“, verdeutlicht der Manager die Ausgangslage. „Es ist der absolute Show-down auf dem Weg zum Klassenerhalt. Wir müssen dieses Spiel gewinnen, um drinzubleiben.“ Zwar hat der TC 08 in einer Woche noch sein letztes Spiel in Regensburg zu absolvieren, aber dort rechnet sich Hofmann wenig aus: „Wir hätten vertraglich kaum Möglichkeiten, dort unsere Topspielerinnen zu bringen. Zudem hätten wir selbst in Bestformation dort wohl nur sehr wenig zu bestellen, deshalb setzen wir alles auf die Karte Berlin. So war unsere Planung schon vor der Saison ausgerichtet, und mehr lässt unser Etat auch nicht zu.“

Allerdings steht auch Berlin unter Zugzwang, liegt das Hauptstadtteam mit bislang einem Sieg noch hinter dem TC 08. Auch bei den Gästen erwartet Stefan Hofmann eine starke Formation, allerdings mit zwei Einschränkungen: „An einen Einsatz der tschechischen Topspielerin Petra Cetkovska, die bislang kein Ligaspiel gemacht hat, glaube ich nicht. Zudem kann von den beiden Ukrainerinnen Maryna Zanevska und Yulia Beygelzimer wegen der EU-Regelung nur eine spielen.“

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