Erste Saisonpleite für den TuS Lintfort

Rückraumspielerin Prudence Kinlend konnte trotz ihrer vier Tore gestern gegen Kleenheim die Niederlage nicht verhindern.Foto:Christoph Karl Banski
Rückraumspielerin Prudence Kinlend konnte trotz ihrer vier Tore gestern gegen Kleenheim die Niederlage nicht verhindern.Foto:Christoph Karl Banski

Es musste ja mal passieren: Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort haben ihre erste Saisonniederlage kassiert. Die Schützlinge um Trainerin Bettina Grenz-Klein unterlagen vor heimischer Kulisse gegen die HSG Kleenheim völlig überraschend mit 24:25 (13:12).

Ein Bonbon gab es für die TuS-Fans aber bereits im Vorfeld: Prudence Kinlend ist zurück. Die Lintforter erneuerten deren Zweifachspielrecht mit dem Bundesligisten TuS Weibern bis zum Ende der Saison. Die Rückraumspielerin wurde in der 22. Minute eingewechselt. Lintfort startete stark. In der Deckung klappten die Absprachen, die Angriffe wurden flüssig und schnell vorgetragen. Harma van Kreij bestach durch ihre Dynamik; Alina Grijseels setzte immer wieder empfindliche Nadelstiche durch ihre gekonnte Individualität. Die Gastgeberinnen waren klar im Bilde, führten schon mit 9:5 und 11:7. Aber der Rhythmus ging verloren. Ein Grund war mit Sicherheit einige personelle Wechsel.

Letzte Konsequenz stimmt nicht

Nachdem Harma und Alina kurz verschnauften mussten, gab es umgehend einen Bruch. Auch die letzte Konsequenz beim Torabschluss stimmte nicht mehr. Kleenheim, ein hartnäckiger Gegner, ließ sich nie abschütteln. Die Mannschaft hatte ebenfalls einen Plan und zog diesen strikt durch.Lintfort musste noch bis zum Pausenpfiff sein schönes Torepolster herschenkten.

In der zweiten Hälfte wurde es noch emotionaler. Nun bekämpften sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Lintfort erreichte nie mehr seine Souveränität aus den ersten 20 Minuten. Ein Manko war unter anderem das eigene Überzahlspiel. Die Mannschaft kassierte trotz der numerischen Überlegenheit stets Gegentore. Lintfort führte noch mit 20:18, leistete sich aber in der Summe einfach zu viele Fehlwürfe. Kleenheim kam auf und führte in der 55. Minute sogar mit 23:21. Der TuS kämpfte toll, glich nochmals aus, geriet aber erneut ins Hintertreffen. Die Gastgeberinnen versuchten alles, hatte an diesem Tag aber nicht das Glück des Tüchtigen.

„Gute Paraden“

„Meine Mannschaft hat einfach zu viele Torchancen ausgelassen“, sagte TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Unser Überzahlspiel war zudem nicht gut. Wir haben diese Situationen einfach nie klar genug für uns entschieden. Auch die gegnerische Torhüterin hat uns mit etlichen guten Paraden den Zahn gezogen.“ Bettina Grenz-Klein weiter: „Wir haben zwar nun die erste Niederlage kassiert, aber es war nicht alles schlecht in diesem Spiel. Die Mannschaft hat immer gut gekämpft.“ Kreisläuferin Tatjana van den Broek schied mit einer Wadenverletzung frühzeitig aus.

 
 

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