Einstand nach Maß für Dörrer

Rückkehrer Thomas Dörrer feierte an der Seitenlinie bei Fußball-Bezirksligist SV Sonsbeck II einen Einstand nach Maß. Sensationell siegte der SVS II gegen den Tabellenzweiten Wachtendonk-Wankum 2:0 (1:0) und sammelte wertvolle Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

„Ich muss meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen“, so Trainer Dörrer nach dem Spiel. In der Tat spielte seine Elf stark auf und hatte bereits in der ersten Halbzeit zahlreiche Chancen. Die Führung markierte dann Bastian Grütter per Kopf nach einem Freistoß von Tobias Lorscheider (37.).

Auch im zweiten Durchgang waren die Gastgeber immer wieder gefährlich. Die Chance zur Entscheidung vergab zunächst Bastian Grütter mit einem verschossenen Foulelfmeter (81.). Doch nur eine Minute später traf dann Ken Klemmer, erneut nach Vorarbeit von Lorscheider, zum 2:0. Thomas Dörrer: „Wir haben Wa-Wa beherrscht und hätten den Sack schon in der ersten Halbzeit zu machen können. Auch in der zweiten Halbzeit standen wir gut und haben die Räume, die wir bekommen haben, gut genutzt.“

TuS Fichte Lintfort - Linner SV 0:0. Trotz klarer Überlegenheit und guter Möglichkeiten kam Fichte nicht über ein torloses Remis gegen die abstiegsbedrohten Linner hinaus. Trainer Albert Mehmeti erklärte nach dem Abpfiff: „Wir hatten viele Ausfälle. Der Gegner hat außerdem sehr defensiv gespielt und bis zum Ende nicht aufgemacht. Trotzdem hatten wir unsere Chancen und haben die nicht genutzt. Wir hätten zur Halbzeit schon mit 3:0 führen können und auch kurz vor Schluss hatten wir noch einen Pfostenschuss.“

TSF Bracht - SV Budberg 5:2 (4:0). Für Budberg war in Bracht nichts zu holen. Bereits zur Pause war das Spiel entschieden, denn die Gastgeber führten mit 4:0. Immerhin betrieb der SVB noch etwas Ergebniskosmetik durch Tore von Dennis Balzer und Arne Klüh zum 4:2. Den Schlusspunkt setzte aber Bracht.

SV Sevelen - Fortuna Dilkrath 0:0. Auf einem schwer bespielbaren Platz waren Torchancen auf beiden Seiten rar. Sevelen hatte in der ersten Halbzeit leichte Feldvorteile und wurde nach der Pause zunehmend klarer überlegen. Die letzten Minuten war der SVS nach einer gelb-roten Karte gegen Dilkrath in Überzahl. Die wenigen Chancen blieben aber ungenutzt. Am Ende war es ein unglücklicher Punktverlust.

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