Eine spannende Herausforderung für den TuS Lintfort

Mit diesem Kader geht der TuS Lintfort in die kommende Saison:  (hintere Reihe von links) Angelika Bensch, Co-Trainerin Ute Hohmann, Fitness-Trainer Jörg Schneider, Trainerin Bettina Grenz-Klein, Betreuer Thomas Canders-Knell, Lena Feldstedt; (mittlere Reihe von links) Jana Willing, Nicole Hillig, Marie Groetelaers, Loes Vandewal;  (vordere Reihe von links) Tatjana van den Broek, Eefje Huijsmans, Eva Legermann, Vivien Gosch, Naina Klein, Nevenka Milakovic und Mona Butzen. Es fehlen: Vanessa Dings, Leonie Lambertz, Kyra Teixera da Silva und Physiotherapeut Andreas Claßen. 
Mit diesem Kader geht der TuS Lintfort in die kommende Saison: (hintere Reihe von links) Angelika Bensch, Co-Trainerin Ute Hohmann, Fitness-Trainer Jörg Schneider, Trainerin Bettina Grenz-Klein, Betreuer Thomas Canders-Knell, Lena Feldstedt; (mittlere Reihe von links) Jana Willing, Nicole Hillig, Marie Groetelaers, Loes Vandewal; (vordere Reihe von links) Tatjana van den Broek, Eefje Huijsmans, Eva Legermann, Vivien Gosch, Naina Klein, Nevenka Milakovic und Mona Butzen. Es fehlen: Vanessa Dings, Leonie Lambertz, Kyra Teixera da Silva und Physiotherapeut Andreas Claßen. 
Foto: Ulla Michels
  • Gleich sechs neue Spielerinnen gilt es in die vorhandene Strukturen zu integrieren
  • Gute Vorbereitung und Stimmung nach der Runderneuerung im Team
  • Kämpferischen Einstellung in der Defensive ist notwendig für die Sicherheit im Angriff

Kamp-Lintfort..  Ohne Fleiß kein Preis. Der Story um die Handballerinnen des TuS Lintfort wird seit Jahren regelmäßig ein Erfolgskapitel hinzugefügt. Aber damit der Verein in der Vergangenheit überhaupt so viele positive Schlagzeilen schreiben konnte, galt es eine Menge Arbeit hinter den Kulissen zu verrichten. Ulrich Klein ist sicherlich der „Macher“ im Hintergrund, der die Strippen zieht. Doch seine Ehefrau Bettina Grenz-Klein steht eindeutig im Fokus der Öffentlichkeit. Die erfahrene Trainerin ist die treibende Kraft an der Seitenlinie. Sie gibt klar den Takt vor – formt, entwickelt und motiviert.

Der TuS Lintfort befindet sich derzeit in einer angenehmen Aufbruchstimmung. Gilt es doch nach wie vor die anhaltende Euphorie nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga zu nutzen. Die Meisterschaft wird sicherlich schön und spannend, aber auch richtig schwer. Daher ist eine Steigerung in nahezu allen Bereichen erforderlich, um sich dem hohen Niveau der Konkurrenz anzugleichen. Und nicht zu vergessen: Der immense neue zeitliche Aufwand ist nicht unerheblich.

Der TuS Lintfort hat den Kader nach seinen Möglichkeiten prima verstärkt. Gleich sechs neue Spielerinnen gilt es schnellstmöglich in vorhandene Strukturen zu integrieren. Die Neuen: Vivien Gosch (Tor/Etus Wedau), Nevenka Milakovic (Mitte/DHW Antwerpen), Mona Butzen (Linksaußen/BVB Dortmund), Kyra Teixera da Silva (rechte Seite/FS Düsseldorf), Lena Feldstedt (Halbrechts/HSV Gräfrath), Loes Vandewal (Halblinks/HV DOS).

Keine Veränderungen gibt es hingegen im Team hinter dem Team. Hier bleibt alles beim alten: Ute Hohmann (Co-Trainerin), Andreas Claßen (Physiotherapeut), Jörg Schneider (Fitnesstrainer) und Thomas Canders-Knell (Betreuer).

Die Frage nach dem Saisonziel beantwortet Bettina Grenz-Klein knackig mit nur einen Wort. „Klassenerhalt“.

„Eine Hausnummer“

Die Vorbereitung verlief bislang gut, stand aber auch unter ganz anderen Voraussetzungen als die Jahre zuvor, als es nur punktuelle Veränderungen gab. „Sechs Neuzugänge einzubauen ist schon eine Hausnummer“, sagt Bettina Grenz-Klein. „Es war auch eine wilde Zeit. Es galt sich abzuklopfen, zu beschnuppern, neue Rollen zu finden, eine Hackordnung zu erstellen. Aber es ist ein netter, bunter Haufen, charakterlich gefestigt und immens fleißig. Die Stimmung ist wirklich gut.“

Nach der Runderneuerung mit vielen anderen Aufgabenverteilungen muss es auf Dauer klare Strukturen geben, an denen die Mannschaft wachsen kann. Das Spiel benötigt aber unbedingt Sicherheiten und die gibt es vorzugsweise bei der Defensivarbeit.

Die Spielerinnen müssen in diesem Mannschaftsteil viel investieren, einen Mehraufwand leisten – Kampfkraft, Laufbereitschaft und Herzblut vereinen, dass sich Erfolge einstellen. Vanessa Dings soll die Rolle der Abwehrchefin bekleiden.

Bei der Offensive ist es etwas komplizierter. Hier reicht es nicht zu rennen. Cleverness, Spieltaktik und Individualität müssen passen. Lintfort benötigt in diesem Bereich eigentlich Zeit, die der Verein aber nicht hat, um Abläufe zu verinnerlichen. Daher ist es extrem wichtig das neben der Qualität der Neuzugänge gerade die Routiniers wie Eefje Huijsmans oder Angelika Bensch Verantwortung schultern und Ruhe ausstrahlen.

Denn es wird Phasen geben, da das Team mächtig unter Druck gerät, leichte Fehler begeht, die Linie verliert, eventuell sogar die Disziplin. Dann heißt es kühlen Kopf zu bewahren.

„Wir benötigen unbedingt die kämpferischen Einstellung in der Defensive. Dort gewonnene Sicherheit wird sich positiv in den Angriff einbringen“, erklärt Bettina Grenz-Klein. „Im Angriff gilt es die Balance zu finden, zwischen alter Stärke und der Qualität der Neuzugänge.“

Die Einschätzungen

Hier eine kurze Einschätzung der TuS-Trainerin bezüglich der Neuen:

Loes Vandewal. „Loes ist eine komplette Spielerin, technisch versiert mit einem harten Schlagwurf. Sie ist eine Bereicherung für den Angriff.“

Lena Feldstedt: „Eine echt gute Alternative für die halbrechte Position, kann auch in der Defensive Akzente setzen.“

Mona Butzen: „Sie hat mich bislang positiv überrascht. Mona ist eine clevere Spielerin, die ihre Stärken geschickt einzubringen weiß.“

Nevenka Milakovic: „Für sie ist natürlich alles neu: Stadt, Sprache, Arbeit. Sie ist eine technisch feine Spielerin, die aber noch etwas Eingewöhnungszeit benötigt.“

Kyra Teixera da Silva: „Kyra ist jung und unerfahren. Sie soll in Zukunft auf halbrechts auflaufen. Jetzt aber gilt es, sich die Sporen auf Rechtsaußen zu verdienen.“

Vivien Gosch: „Auch Vivien ist unerfahren. Aber sie ist ein Wettkampftyp. Das wird uns sicherlich in vielen Spielen helfen.“

 
 

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