Ein Sonntag-Nachmittag-Spaziergang

Hatte gegen den TuS Kriftel etliche starke Szenen: TuS-Nachwuchsspielerin Naina Klein (hier beim Wurf) erzielte gestern Nachmittag insgesamt fünf Tore für ihre Mannschaft. Foto:Christoph Karl Banski
Hatte gegen den TuS Kriftel etliche starke Szenen: TuS-Nachwuchsspielerin Naina Klein (hier beim Wurf) erzielte gestern Nachmittag insgesamt fünf Tore für ihre Mannschaft. Foto:Christoph Karl Banski
Foto: Christoph Karl Banski / FUNKE Fo

Die Heimpremiere entwickelte sich zu einem echten Schützenfest: Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort siegten vor heimischer Kulisse auch in der Höhe verdient mit 35:17 (14:10) gegen den TuS Kriftel. Lintfort eroberte sich somit gleich einmal am zweiten Spieltag aufgrund der tollen Tordifferenz die Tabellenführung.

Dabei deutete zunächst einmal wenig auf einen gemütlichen Sonntag-Nachmittag-Spaziergang hin. Aufsteiger Kriftel agierte in der Startphase mutig, holte sich Selbstvertrauen durch eine recht offensive 3:2:1-Abwehr. Lintfort tat sich schwer, fand seinen Rhythmus nicht. Erst mit der Einwechslung von Regisseurin Eefje Huijsmanns kam nötige Stabilität in die Aktionen. Kriftel führte zu diesem Zeitpunkt (13.) noch mit 6:3. Aber die Partie nahm eine merkwürdige, weil auch krasse Wendung.

Qualitäten ausgeschöpft

Lintfort wurde natürlich minütlich besser. Das Team schöpfte endlich seine Qualitäten aus, warf sechs Tore in Serie zur eigenen 9:6-Führung – das Kräfteverhältnis war wieder zurechtgerückt. Aber was der Gast in der Folgezeit erlebte, gibt’s in dieser Ausprägung nur selten zusehen. Die Gründe, weshalb der Aufsteiger übel zu Boden ging waren sicherlich breitgefächert. Aber die extrem hohe Anzahl an Stockfehlern – Pass- und Fangfehlern – war eklatant. Vielleicht haben sich die Gäste in der 3.Liga auch noch nicht an die „klebrige Harzkugel“ gewöhnt. Der TuS Lintfort spielte sich in Durchgang zwei in einen Torrausch gegen einen weiter völlig überforderten Gegner. Das Scheibenschießen nahm seinen Lauf (21:11/35:15). Der TuS Lintfort lieferte eine insgesamt überdurchschnittliche Vorstellung ab, obwohl man Kriftel nicht als Maßstab heranziehen sollte. Aus einer geschlossenen Teamleistung kann stellvertretend Vanessa Dings lobend erwähnt werden.

„Es hat etwas gedauert, bis meine Mannschaft die gewohnte Stabilität erreichte“, erklärte TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Als das Tempo aufgenommen wurde, blieb es aber bis zum Abpfiff so.“

 
 

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