Ein Sieg bei Caroline Mooks Abschied

Vier Spielerinnen verlassen den TuS Lintfort: (von links) Harma van Kreij, Katharina Hufschmidt, Laura Graef und Caroline Mook. Foto:Christoph Karl Banski
Vier Spielerinnen verlassen den TuS Lintfort: (von links) Harma van Kreij, Katharina Hufschmidt, Laura Graef und Caroline Mook. Foto:Christoph Karl Banski
Foto: Christoph Karl Banski / FUNKE Fo

Kamp-Lintfort..  Schöne Momente gab es bereits vor dem Anpfiff. Ulrich Klein, Manager der Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort, ließ es sich nicht nehmen, Harma van Kreij, Katharina Hufschmidt sowie Laura Graef zu verabschieden. Sentimental wurde es aber erst bei Caroline Mook, die nach 17 Jahren ihre Handball-Schuhe an den Nagel hängt. Die Sympathieträgerin bekam stehende Ovationen. Lintfort schlug beim letzten Saisonheimspiel den TSV Bayer Leverkusen II mit 32:24 (16:12).

Tatjana van den Broek überragt

Die Begegnung begann recht nervös, mit etlichen Fahrkarten im Schlepptau. Aber es wurde besser: Das Niveau stieg minütlich. Caroline Mook war es auch vergönnt, den Lintforter Torreigen zu eröffnen. Schnell wurde aber klar: Die Hauptdarstellerin trug einen anderen Namen. Tatjana van den Broek, das niederländische Energiebündel, erwischte einen Sahnetag. Sie kämpfte vorbildlich und traf insgesamt 13 Mal ins Schwarze.

Es entwickelte sich ein schönes Spiel, weil auch Leverkusen seinen Beitrag dazu leistete. Der Gast konnte vor allem Druck aus dem Rückraum erzeugen.

Doch Lintfort zog gegen Ende des ersten Durchgangs davon, weil die Mannschaft in ihrer Konsequenz nicht nachließ, in etlichen Situationen einfach entschlossener wirkte.

Nach einem etwas schläfrigen Beginn des zweiten Durchgangs holte Leverkusen schnell auf (19:20).

Doch der Torhüterwechsel – Nicole Hillig kam für Marie Groetelaers – erwies sich als goldrichtig. Die erfahrene Schlussfrau war sofort im Spiel und half ihrer Deckung mit einigen Paraden wieder auf die Sprünge.

Und in der Schlussviertelstunde gab nur eine Mannschaft den Takt vor. Lintfort präsentierte sich als eine homogene Einheit, wild entschlossen und zielstrebig. Jede einzelne Spielerin konnte wichtige Impulse setzen.

Die Gastgeberinnen hielten somit den Spannungsbogen aufrecht, während es Leverkusen sichtlich an Inspiration fehlte. Lintfort gewann verdient und konnte nach Spielschluss mit den zahlreichen Fans die Verabschiedung von Caroline Mook gebührend feiern.

TuS: Van den Broek 13/2, Klein 4, Huijsmans 4, Lambertz 3, Legermann 3, van Kreij 3, Mook 2.

 
 

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