Der FC Moers krönt die Premiere des Brendow-Cup

Moerser Duell: Beim Brendow-Cup wehrt hier im Halbfinale Celine Pachmann (rechts) einen Angriff von Emily Klockhaus ab. Foto:Jörg Stieren
Moerser Duell: Beim Brendow-Cup wehrt hier im Halbfinale Celine Pachmann (rechts) einen Angriff von Emily Klockhaus ab. Foto:Jörg Stieren
  • Die Florettfechterinnen und -fechter aus Moers behalten den neuen Wanderpokal in der Stadt
  • In jeweils acht verschiedenen Altersklassen fielen am Samstag und Sonntag die Entscheidungen
  • Im Enni-Sportpark Rheinkamp ging’s nicht nur um den Pott sondern auch um Punkte für die rheinische Rangliste

Moers.  Premiere feierte der Brendow-Cup, der beim Fechtclub Moers am vergangenen Wochenende den Hodey-Cup abgelöst hat. Und das gleich äußerst erfolgreich. Denn der neue Wanderpokal hat für ein Jahr bereits ein neues, altes Zuhause. Er wird Moers nämlich nicht verlassen. Wenn auch knapp. Mit 25 Punkten nach zwei Wettkampftagen hat sich der Ausrichter FC Moers den Wanderpokal gesichert. Gefolgt von Eintracht Duisburg, deren Vertreter quasi einen Finger am Brendow-Cup hatten. Aber eben nur einen Finger. 22 Punkte war für die Delegation aus der Nachbarstadt zu wenig. Der OFC Bonn hatte hingegen nie eine Siegeschance.

In acht verschiedenen Altersklassen fielen am Samstag und am gestrigen Sonntag die Entscheidungen. Dabei ging es aber nicht nur um den neuen Pott sondern für die nationalen Kämpferinnen und Kämpfer wie gehabt um Punkte für die rheinische Rangliste. So mischten im Enni-Sportpark Rheinkamp allein am Samstag knapp 160 Starter mit.

Das Spektakel für den Florettfechter-Nachwuchs blieb im Zeitplan. Bereits nach der Hälfte der Entscheidungen lag Moers mit 15 Punkten an der Spitze. Schon da folgte Eintracht Duisburg mit zehn Zählern.

Und am Samstag stand sogar eine Moerserin ganz oben auf dem Treppchen. Celine Pachmann konnte den Wettbewerb der B-Jugend, älterer Jahrgang, für sich entscheiden. Mit Renee Oymann sicherte sich eine weitere Moerserin im jüngeren B-Jugend-Jahrgang den zweiten Platz. Genau wie es Nils Fabinger bei den A-Jugendlichen und Greta Jansen bei den Juniorinnen nach machten. Dabei musste Greta Jansen allerdings im Finale verletzt aufgeben.

Mit den dritten Plätzen für Matthias Neuhaus bei den Aktiven, Niklas Stieren bei der A-Jugend, Lara Emma Bergmann und Emily Klockhaus in der B-Jugend – bei den älteren Jahrgängen – sowie Laureano Mehner im jüngsten Schülerjahrgang hatten schließlich die Moerser Fechterinnen und Fechter den Grundstock für die erfolgreiche Premiere des Brendow-Cups gelegt. „Von mir aus kann der Pokal immer hier bleiben“, schmunzelte am Ende des tollen Wettbewerbs ein rundum zufriedener Markus Tenbergen.

 
 

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