Bronze für Moerser Marc Leske bei der Ruder Weltmeisterschaft

Wolfang Jades
Marc Leske (ganz links) freut sich mit seinen Krefelder Vereinskollegen Laurits Follert und Jacob Schulte-Bockholt  über die Bronzemedaille im Achter.
Marc Leske (ganz links) freut sich mit seinen Krefelder Vereinskollegen Laurits Follert und Jacob Schulte-Bockholt über die Bronzemedaille im Achter.
Der Schlagmann Marc Leske saß bei der U23-Weltmeisterschaft in Rotterdam im Achter und konnte sich am Ende mit seinen Teamkameraden über Bronze freuen

Moers.  Der Moerser Marc Leske hat erneut Edelmetall gewonnen. Bei der U23-Weltmeisterschaft in Rotterdam saß der Schlagmann im Achter und konnte sich am Ende mit seinen Teamkameraden über die Bronzemedaille freuen.

Dabei war es ein Achterfinale, das keinen Zuschauer mehr auf dem Sitz hielt. Spannender hätte es Schlagmann Marc Leske, Jacob Schulte-Bockholt und Laurits Follert, die alle drei für den Crefelder Ruder-Club starten, nicht machen können. Der Start glückte gut und so bildete der DRV- Achter, Holland, England und die Ukraine schnell das Führungsquartett.

Holland geht in Führung

Doch nach 600 Metern gelang es den Holländern eine kleine Führung zu errudern. Deutschland konnte nicht folgen und fiel auf den vierten Platz zurück. Auf den letzten 500 Metern zog Leske nochmal an und ein Ruck ging durch die Mannschaft. In einer unglaublichen Aufholjagd überruderten sie 200 Meter vor dem Ziel noch, die lange auf dem Bronzerang liegenden Ukrainer. Und auch der Zweitplatzierte Achter aus England wurde noch einmal angegriffen.

„Der Endspurt saß, meine Mannschaft hat richtig den Turbo gezündet, ich konnte die Schlagzahl richtig hoch bringen“ so der zwei Meter Mann Leske, der für seine unglaublichen Endspurts bereits legendär ist. „In diesem Feld haben wir Bronze gewonnen“, so der letztjährige Achterweltmeister Follert und Schulte-Bockholt ergänzt: „Nach dem Halbfinale hätte es auch ohne Medaille für uns ausgehen können.“ Denn da sind sie als drittes Boot noch so gerade noch ins Finale rein gerutscht.

„Das war von allen eine super Leistung, ich bin stolz auf ihr Können“, so Trainerin Sabine Tschäge.