Alle MSC-Teams bewältigen die erste Quali-Hürde

Nils Joneleit achtet darauf, was Lüdinghausen mit dem Ball macht – beobachtet von Trainer Martin SchattenbergFoto:js
Nils Joneleit achtet darauf, was Lüdinghausen mit dem Ball macht – beobachtet von Trainer Martin SchattenbergFoto:js

Die Volleyball-Teams der männlichen U13 und U16 vom Moerser SC haben die Sensation geschafft.

Beide Teams qualifizierten sich jetzt direkt für die Teilnahme am Finalturnier um die westdeutsche Meisterschaft. Vor allem die U13 begeisterte. Die Mini-Adler landeten in ihrer Vorrundengruppe gleich vier Siege gegen Essen-Werden, Humann Essen, SCU Lüdinghausen und SSF Bonn und holten somit als ungeschlagener Gruppensieger die Qualifikation für das Finalturnier um die NRW-Meisterschaft. Trainer Martin Schattenberg: „Ich habe mich für die Jungs gefreut, weil sie sich vor allem im spielerischen Bereich konsequent an die Vorgaben gehalten haben und mit größter Konzentration spielten.“

Zwei Siege für die U16

Auch die U16 konnte sich mit zwei Siegen direkt für das Finale qualifizieren. Gegen den TV Hörde und den VV Schwerte wusste das Team von Trainer Philipp Boeck zu überzeugen.

Dagegen haben die MSC-Mädchen „nur“ den ersten Schritt geschafft. Allerdings auch in begeisternder Manier. Die U16 von Trainer Günter Krivec wurde Gruppensieger mit Erfolgen gegen den TV Jahn Oelde, die DJK Sümmern sowie gegen Bayer 04 Leverkusen. Gegen Leverkusen musste Krivecs Team allerdings in den Tiebreak. Gegen Oelde und Sümmern gab es im Enni-Sportpark klare Siege.

Nach zwei klaren Siegen gegen FCJ Köln und den SC Hennen wollte Trainer Tim Elsner mit seiner weiblichen U20 mit einem Sieg gegen Gastgeber DJK Datteln den Gruppensieg perfekt machen, um mit Platz eins eine bessere Platzierung in der B-Qualifikation zu erreichen.

Dieses gelang in überzeugender Manier. Mit einem glatten 2:0 (25:22, 25:16) setzten sich Elsners Schützlinge gegen die bis dahin ungeschlagenen Gastgeber durch. Co-Trainer Tavenrath: „Gegen Köln haben wir zunächst etwas gezittert, dann aber alles voll unter Kontrolle gehabt. Das gibt uns einen Schub für die letzte Hürde.“

Prächtig geschlagen

Alle Teams haben sich somit in der Qualifikation prächtig geschlagen. Die beiden Jungen-Teams sind bereits für das Finalturnier um die „Westdeutsche“ qualifiziert, die beiden Mädchen-Teams haben sich mit ihren ersten Plätzen eine sehr gute Ausgangsposition für die B-Qualifikation geschaffen. Sie müssen Mitte März erneut eine so gute Leistung abliefern, um ins Finalturnier zu gelangen.

Der im Nachwuchsbereich für die männliche Jugend verantwortliche Trainer Martin Schattenberg ist nun erst einmal besonders stolz: Vier seiner Teams sind nun schon für das Finale des Westdeutschen Volleyball Verbandes qualifiziert: die U20, U18, U16 und die U13.

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