27:25! TuS Lintfort bejubelt ersten Sieg

Übernahm viel Verantwortung: Rückraumspielerin Loes Vandewal, hier in Aktion, erzielte in Trier satte zehn Tore.
Übernahm viel Verantwortung: Rückraumspielerin Loes Vandewal, hier in Aktion, erzielte in Trier satte zehn Tore.
Foto: Christoph Karl Banski

Kamp-Lintfort..  Diese wunderschöne Momentaufnahme gilt es in vollen Zügen zu genießen. Der stete Glaube an die eigenen Stärken in Verbindung mit hartem Training, ließen nun endlich den Knoten platzen. Die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort holten sich am sechsten Spieltag den nun ersten, vielumjubelten, doppelten Punktgewinn, siegten mit einer überragenden Teamvorstellung bei der DJK/MJC Trier verdient mit 27:25 (15:14). Der TuS Lintfort hat mit diesem nicht zu erwartenden Erfolg, den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld wieder hergestellt.

Lintfort war in den drei vorangegangenen Auswärtsspielen nur ein Punktelieferant. Diesmal allerdings kam die passende Antwort. Startschwierigkeiten gab es dennoch: Das taktische Konzept in der defensiven 6:0-Deckung ging nicht auf. Die Absprachen klappten nicht. Spielerinnen konnten entweder die Lücken nicht schließen oder ließen sich „auswackeln“. Trier hatte leichtes Spiel führte erwartungsgemäß mit 9:3 (12.).

Den Schalter umgelegt

TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein musste reagieren und schickte fortan Loes Vandewal und Torhüterin Marie Groetelaers aufs Parkett. Und so etwas nennt man dann wohl ein „glückliches Händchen“. Beide Spielerinnen waren umgehend präsent und somit hauptverantwortlich dafür, dass das gesamte Team den Schalter umlegen konnte. Insbesondere in der nun offensiver interpretierten 6:0-Formation brannte es lichterloh. Die Mannschaft kämpfte und rannte auf hohem Niveau, provozierte damit gleich etliche technische Fehler im Trierer Angriff.

Dabei sollte man nicht vergessen: Die gastgebenden „Miezen“ stellen auch nach diesem Spieltag immer noch den torhungrigsten Angriff aller Vereine.

Lintfort startete seine Aufholjagd. Tatjana van den Broek warf gleich mehrere einfache Tore mit dem Gegenstoß und von ihrer angestammten Kreisläuferposition war die Holländerin eh nicht zu halten. Der Gast gab in der Folgezeit den Ton an und schaffte in der 22. Minute den verdienten 11:11-Ausgleich, auch, weil Loes Vandewal acht Tore in Hälfte eins erzielte.

Und auch die zweiten 30 Minuten waren nichts für schwache Nerven: Die TuS-Spielerinnen fanden sofort den Rhythmus. Eine 6:4-Überzahl wurde unmittelbar nach der Pause maximal genutzt, so dass eine 20:16-Führung heraussprang.

Trier seinerseits mobilisierte weitere nötige Kräfte kam auf 20:21 heran. Aber letztendlich war es der Gast vom linken Niederrhein, der überraschender Weise besser aufgestellt war, stets die passenden Antworten parat hatte. Als großes Plus erwies sich die mannschaftliche Geschlossenheit. Irgendeine Spielerin sprang immer in die Bresche, hatte entweder die zündende Idee oder einen idealen Moment. Das Team musste ans Limit gehen, hielt dem nervlichen Druck stand und nahm so beide Punkte mit auf die fröhliche Heimreise.

„Wir mussten wirklich lange auf den ersten Sieg warten und haben dafür alles gegeben“, freute sich TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Es war mit Sicherheit eine tolle Teamvorstellung. Unser Kreisläuferspiel war diesmal überragend. Schön war auch: Wir haben sogar ein Kompliment vom Gegner bekommen.“

 
 

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