„Wölfe“ setzen im Derby auf Wohlfühl-Faktor

Prickelnde Handball-Atmosphäre und reichlich Spannung vor der ausverkauften Zuschauertribüne: Am 20. Dezember 2015 erlebten 1200 Zuschauer ein begeisterndes Derby, das Gastgeber HSG Menden-Lendringsen – hier eine Szene mit Joshua Krechel (beim Wurf) und Max Jost – mit 28:27 gewinnen konnte
Prickelnde Handball-Atmosphäre und reichlich Spannung vor der ausverkauften Zuschauertribüne: Am 20. Dezember 2015 erlebten 1200 Zuschauer ein begeisterndes Derby, das Gastgeber HSG Menden-Lendringsen – hier eine Szene mit Joshua Krechel (beim Wurf) und Max Jost – mit 28:27 gewinnen konnte
Foto: Tobias Schad
  • Am Freitag findet in der Kreissporthalle das Spannung erwartete Derby gegen den HTV Sundwig-Westig statt.
  • Gastgeber SG Menden Sauerland wirbt für ein Handball-Fest vor einer wahrscheinlich ausverkauften Tribüne.
  • „Unsere vielen Gäste sollen sich in Kreissporthalle wohl fühlen“, sagt die SG-Vorsitzende Birgit Albrecht.

Menden..  Dieses Duell elektrisiert die heimischen Handball-Freunde. Wenn sich am Freitagabend Oberliga-Spitzenreiter SG Menden Sauerland und Kreisrivale HTV Sundwig-Westig in der Kreissporthalle gegenüber stehen (20 Uhr), ist wieder ein Match mit großem Spannungsbogen garantiert. Emotionen, Leidenschaft, Kampf und taktische Finessen – dieses Derby wird auch diesmal alles bieten, was das Handball-Herz begehrt.

„Natürlich wäre es schön, wenn wir gewinnen würden“, sagt die SG-Vorsitzende Birgit Albrecht in der Hoffnung, dass die eigene Mannschaft erneut die Nase vorn haben wird. Es müsse ja nicht so knapp wie in der Vorsaison sein, als man damals noch als HSG Menden-Lendringsen den Nachbarn mit 28:27 bezwingen konnte. „Ich denke aber, dass wir erneut ein enges Spiel haben werden – gegen den HTV geht es immer sehr eng und emotional zu, das konnten wir auch beim 25:25 am letzten Spieltag in Hemer erleben.“

Tabelle wird Nebensache

Das Vertrauen in die Qualität der eigenen Mannschaft („Wir genießen die Tabellenführung“), aber auch das Wissen um die Stärken den Gäste („die haben jetzt drei Mal in Folge gewonnen und sind richtig gut drauf“) nährt die Freude auf das erneute Treffen der beiden ranghöchsten Teams in der heimischen Region. Dabei dürfte es wohl nur eine Nebenrolle spielen, dass die gastgebenden „Wölfe“ aktuell die Oberliga anführen.

Die sportlichen Voraussetzungen für ein prickelndes Handball-Fest vor einer wahrscheinlich wieder ausverkauften Tribüne sind also gegeben. Damit der Freitagabend auch in logistischer Hinsicht ein Leckerbissen für alle Beteiligten wird, setzen die „Wölfe“ im Vorfeld alle Hebel in Bewegung. „Denn es gibt noch jede Menge zu tun“, macht Birgit Albrecht deutlich, dass die Arbeit mit dem Aufschließen der Halle und dem Geschehen auf dem Spielfeld nicht getan ist. „Dazu gehört viel mehr, und das alles muss gut organisiert sein.“

Birgit Albrecht berichtet von einem Getränkewagen und einer Grillbude auf dem Vorplatz der Kreissporthalle, und den Seiteneingang werde man ähnlich bestücken. Im Foyer gibt es eine Cocktailbar, die von den Oberliga-Damen der „Wölfe“ betrieben wird. Auch die weibliche A-Jugend wird einen Verkaufstand betreiben. „Wir tun also alles, damit sich unsere vielen Gäste bei uns rundum wohl fühlen“, setzt Birgit Albrecht zudem auf eine Tombola mit attraktiven Preisen, eine Popcorn-Aktion und ein Gewinnspiel des Autohauses Rosier.

Dank an VfL-Jugendabteilung

Ein wichtiges Detail für das Gelingen des Handball-Events ist sicherlich eine gut funktionierende Lautsprecheranlage. Damit der wieder als Moderator und Hallensprecher engagierte Torsten Kurzawe auf allen Plätzen gut zu verstehen ist, bedient man sich der (angebotenen) Hilfe des VfL Platte Heide, deren Jugendabteilung ja am Samstag in der Kreissporthalle übernimmt und bis Sonntag den 12. Hönne-Cup für U10-Kicker durchführt. „Wir können deren Technik nutzen, denn bei 1200 Zuschauern wird die eigentliche Hallenanlage auf keinen Fall den Ansprüchen genügen“, bedankt sich Birgit Albrecht bei VfL-Jugendchef Matthias Luig und dessen Kollegen.

 
 

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