Weißbach belohnt TuS-Engagement

René Weißbach (grünes Trikot) erzielte beim 1:1 in Langscheid den späten Ausgleich für den TuS Langenholthausen. Es war sein 33. Saisontreffer.
René Weißbach (grünes Trikot) erzielte beim 1:1 in Langscheid den späten Ausgleich für den TuS Langenholthausen. Es war sein 33. Saisontreffer.
Foto: sportpresse-reker.de, Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Langenholthausen..  „Heute war das Glück endlich einmal auf unserer Seite“, sagte Michael Erzen nach dem gestrigen 1:1 (0:1)-Unentschieden des TuS Langenholthausen nach bei SuS Langscheid/Enkhausen II.

Der Spielertrainer des heimischen Fußball-Bezirksligisten meinte damit den späten Ausgleich der Grün-Weißen, den Torjäger René Weißbach in der Nachspielzeit per Foulelfmeter erzielte (92.). Damit beendete der TuS auch endlich die schwarze Serie der vergangenen Wochen mit fünf Niederlagen in Folge.

Beide Mannschaften spielten von Beginn offensiven Fußball. Chancen gab es daher zuhauf – hüben wie drüben. Während die Langscheider bei zwei 1:1-Situationen an TuS-Torwart Michael Kruck scheiterten, verpasste Jean-Paul Filip auf der Gegenseite die Führung. Nach einem Querpass von Philipp Grabowski schoss er den eigentlich schon ausgespielten Torwart an – Pech (25.). Weißbach traf vor dem Wechsel zudem noch die Latte.

In Durchgang zwei ließen es beide Teams etwas gemächlicher angehen. Die Führung für die Gastgeber fiel daher aus dem Nichts. Nach einem langen Ball bekam Torwart Kruck den Ball nicht richtig zu fassen, und De Jesus Diniz musste das Spielgerät nur noch einschieben (59.).

Danach gaben die Langenholthausener wieder Gas, aber die Grün-Weißen gingen weiter fahrlässig mit ihre Chancen um. René Weißbach, Daniel Filip und Ömer Günes vergaben erstklassige Möglichkeiten.

So musste schließlich ein Strafstoß herhalten, als Michael Erzen im SuS-Strafraum gefoult wurde und René Weißbach mit seinem 33. Saisontor den Ausgleich erzielte. „Das Unentschieden ist insgesamt gerecht, auch wenn er am Ende glücklich war“, sagte Spielertrainer Erzen. „Vorher haben wir es einfach verpasst, unsere Tore zu machen.“

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