TVS-Motto: Wohlfühlen in der Außenseiterrolle

Auf ihre Trefferqualitäten hoffen die „Schwitten-Schnitten“: Kati Wiemann (links) und die TVS-Damen sind an diesem Samstag zu Gast beim Tabellenzweiten TSV Hahlen. WP-Foto: Alexander Bonsendorf
Auf ihre Trefferqualitäten hoffen die „Schwitten-Schnitten“: Kati Wiemann (links) und die TVS-Damen sind an diesem Samstag zu Gast beim Tabellenzweiten TSV Hahlen. WP-Foto: Alexander Bonsendorf
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Menden.. Auf nach Ostwestfalen! Unter diesem Motto steht das Wochenende für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Menden-Lendringsen und des TV Menden-Schwitten.

Der TVS muss am Samstag in Minden beim TSV Hahlen antreten (17.45 Uhr). Und die „Schwitten-Schnitten“ können dieses Spiel beim Ligazweiten ganz entspannt in Angriff nehmen. Zumal: Mit vier Siegen in Folge haben sich die Schützlinge von Tihomir Knez ins Mittelfeld des westfälischen Oberhauses vorgearbeitet – der Trainer wird allerdings die Reise nach Minden antreten, weil er fast zeitgleich mit den Verbandsliga-Herren in Westerholt gefordert ist. In Hahlen wird das Team von Lothar Riske betreut.

„Wir müssen unsere Punkte woanders holen. Andererseits werden wir alles dafür tun, um dieses Spiel zu gewinnen“, sagt Frauenfachwartin Julia Wiemann vor der Partie beim Aufstiegsaspiranten. Aber vielleicht liegt ja gerade in der Außenseiterrolle eine Chance für die „Schwitten Schnitten“.

Bei Primus HSG Menden-Lendringsen indes stand in dieser Woche noch einmal die Aufarbeitung der 28:29-Pleite gegen den ASC Dortmund auf der Agenda. „Ich bin immer noch traurig und wütend zugleich“, gewährt HSG-Coach Kai Harbach einen Einblick in sein Seelenleben. „Jetzt werden für uns alle Spiele gleich schwer“, trauert der Kamener den durch diese Niederlage aufgebrauchten Vorsprung an der Tabellenspitze nach.

Doch der HSG-Coach ist auf seine Damen auch ein wenig sauer. „Man kann durchaus verlieren. Aber dann müssen zumindest Einsatz und Kampfeswille stimmen“, so Harbach – in dieser Hinsicht ließen seine Ballwerferinnen zuletzt Defizite erkennen. Deshalb unterlag man am vergangenen Samstag auch dem Aufsteiger. „Ein Spiel, dass wir nicht verlieren brauchten“, blickt Harbach ein letztes Mal in den Rückspiegel.

Und so sind die Erwartungen vor der sonntäglichen Partie beim Tabellenvierten TuS Nettelstedt (16.15Uhr) klar formuliert. „Ich kann mit einer Niederlage leben. Doch zumindest Einsatz und Kampf sollten stimmen“, so Harbach, der großen Respekt vor dem Gegner zeigt. „Eine unglaublich erfahrene und abgezockte Truppe. Die haben einige Routiniers, die mit 50 immer noch besser sein werden als die eine oder andere jüngere Spielerin.“

 
 

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